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Windpark an der Königshovener HöheMühlen drehen sich vorerst im Probelauf

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Der Windpark in Bedburg-Königshoven ist jetzt komplett fertig und absolviert bis Ende des Jahres einen Probelauf.

Bedburg-Königshoven – Im Windpark Königshoven drehen sich jetzt alle Anlagen. Die mit eine Investitionsvolumen von 110 Millionen Euro in knapp zwei Jahren errichteten Windräder sind nun betriebsbereit und absolvieren bis zum Ende des Jahres einen Probelauf. Im Frühjahr 2016 werden sie offiziell in Betrieb gehen.

Der Windpark, der anteilig RWE Power (51 Prozent) und der Stadt Bedburg gehört, verfügt über eine Gesamtleistung von 67 Megawatt, was einer Leistung von 3,2 Megawatt je Windrad entspricht. Mit dem im Windpark erzeugten Strom können rein rechnerisch rund 58.000 Haushalte versorgt werden. Die Anlagen der Firma Senvion sind jeweils 200 Meter hoch.

„Über 100.000 Arbeitsstunden sind in dieses Projekt geflossen“, resümiert RWE-Projektleiter Boris Ossadrik. Nun werde im Probelauf die Feinjustierung vorgenommen, bis alle Windmühlen optimal liefen. Außerdem gehe es darum, die Königshovener Höhe nach Abschluss der Bauphase wieder so herzurichten, dass man sich als Spaziergänger oder Radfahrer im Naherholungsgebiet wohlfühlen könne. Unter anderem soll der Asphaltweg zur Petruskapelle saniert werden. Zudem werden Pflanzen an die Windradfundamente gesetzt. (fun)