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Bergheimer Maria-Hilf-KrankenhausNeuer Oberarzt für die Orthopädie

Mohammad Mansour kehrt als Oberarzt ins Bergheimer Maria-Hilf-Krankenhaus zurück, zudem kommt ein robotikgestütztes System bei Knie-OPs zum Einsatz.

Mohammad Mansour (r.) ist seit dem 1. Oktober als Oberarzt tätig und unterstützt das Team um Chefarzt Dr. med. Christian Hoeckle

Das Cellitinnen-Krankenhaus Maria-Hilf bekommt Verstärkung: Mohammad Mansour ist seit dem 1. Oktober als Oberarzt in der Abteilung für Orthopädie tätig und unterstützt das Team um Chefarzt Dr. Christian Hoeckle. Dazu startet das robotikgestützte Assistenzsystem CORI, das künftig bei Knieendoprothesen zum Einsatz kommt, wie eine Sprecherin des Krankenhauses mitteilt.

Rückkehr nach Bergheim

Mansour ist nach Angaben der Sprecherin bereits mit dem Krankenhaus vertraut. Er war von 2017 bis 2019 als Assistenzarzt in Bergheim tätig, seine neue Tätigkeit als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie ist also eine Rückkehr. In der Vergangenheit arbeitete er in mehreren Kliniken, überwiegend in Niedersachsen, zuletzt als Oberarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie im Bürgerspital Einbeck. Dort habe er das gesamte orthopädische und unfallchirurgische Spektrum behandelt, mit einem besonderen Schwerpunkt in der Endoprothetik. „Ich freue mich darauf, meine Erfahrung einzubringen und die Patienten hier wieder zu betreuen”, so der neue Oberarzt.

Neues Assistenzsystem CORI

Ebenfalls neu am Maria-Hilf Krankenhaus ist das handgeführte, robotikgestützte Assistenzsystem CORI. Dieses hatte das Krankenhaus schon beim diesjährigen Orthopädietag der Öffentlichkeit vorgestellt.

Einsatz bei Knieendoprothesen

Ab Ende Oktober setzt das Team um Chefarzt Dr. Hoeckle dieses System nun im OP ein, zunächst bei Knieendoprothesen. „Damit ein künstliches Gelenk gut sitzt, muss es passend zur individuellen Anatomie eingesetzt werden. Dabei unterstützt CORI den Operateur: Während der OP erfasst er mit einem Messinstrument die Form des Kniegelenks und das System erstellt daraus ein dreidimensionales Modell”, so das Krankenhaus in einer Mitteilung. Auf dieser Basis plane der Operateur weiterhin die genaue Position des Implantats. Vor dem Einsetzen des künstlichen Gelenks müsse die geschädigte Gelenkfläche entfernt werden. CORI gebe hierbei den abzutragenden Bereich millimetergenau vor, um ein passgenaues Implantat einzusetzen. Die volle Kontrolle liegt jederzeit allein beim Operateur, das System dient lediglich der Unterstützung. Dr. Hoeckle: „Die Erfahrung unserer Operateure wird durch moderne Technik ergänzt, die es uns ermöglicht, den Eingriff noch genauer zu planen und umzusetzen.”

Weitere Informationen

Alle Infos zum Team und zur Orthopädie gibt es auf der Webseite des Krankenhauses.

www.maria-hilf-krankenhaus.de