Nach Einschätzung der Brühler Stadtverwaltung hat die Bezirksregierung ihre Bemühungen um Aufklärung des Gestanks in Brühl, Hürth und Erftstadt verstärkt.
Wiederkehrender GestankKontrollen in Brühl und Hürth sollen auch nachts stattfinden

Ein Mann hält sich die Nase zu (Symbolfoto).
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Nach Einschätzung der Brühler Stadtverwaltung hat die Bezirksregierung auf die Forderung des Brühler Bürgermeisters Dr. Marc Prokop, seines Hürther Amtskollegen Dirk Breuer und des Landtagsabgeordneten Gregor Golland (alle CDU) reagiert und ihre Bemühungen um Aufklärung der wiederkehrenden Geruchsbelästigungen in Brühl, Hürth und Erftstadt verstärkt.
„Die Bezirksregierung Köln befasst sich aktuell mit der systematischen Ermittlung der möglichen Ursachen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Dies geschehe in enger Zusammenarbeit mit der Unteren Immissionsschutzbehörde des Rhein-Erft-Kreises, die die Beschwerden ebenfalls sehr ernst nehme und eigene Kontrollen im Rahmen ihrer Grundzuständigkeit durchführe.
Bürger sollen weiterhin Geruchsbelästigungen melden
Zusätzlich würden Maßnahmen in Kooperation mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK NRW) vorbereitet und zeitnah beginnen, so die Stadt. „Darüber hinaus hat die Bezirksregierung Köln mit den Kontrollen in den besonders betroffenen Ortslagen begonnen. Diese Kontrollen finden ausdrücklich auch zu den Nachtzeiten und an den Wochenenden statt“, heißt es weiter. Die Bürger werden weiterhin gebeten, Geruchsmeldungen zu melden.
Seit Wochen beschweren sich Bürgerinnen und Bürger aus Brühl und Hürth über unangenehme Gerüche. Daher hatten sich die Verwaltungen beider Städte an die Bezirksregierung Köln und den Rhein-Erft-Kreis gewandt mit der Bitte, mögliche Verursacher zeitnah zu ermitteln und die Geruchsbelästigungen wirksam abzustellen.
„Die Menschen erwarten zu Recht, dass die Ursache festgestellt und die Geruchsbelästigungen beendet werden. Die zuständigen Behörden müssen alle erforderlichen Schritte unternehmen, um mögliche Verursacher zu identifizieren und die Belastungen schnell zu beenden“, so Brühls Bürgermeister Dr. Marc Prokop und sein Amtskollege Dirk Breuer vor wenigen Wochen.
Die beiden erinnerten daran, dass es vor einigen Jahren vergleichbare Geruchsbelästigungen gegeben habe. Damals hätten die Ursachen erst nach umfangreichen Ermittlungen festgestellt und mehrere Verursacher identifiziert werden können. Die anschließend ergriffenen Maßnahmen hätten zu einer deutlichen Verbesserung der Situation geführt. „Die Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass konsequente Ermittlungen zum Erfolg führen können. Deshalb erwarten wir, dass alles darangesetzt wird, die Ursache schnell zu ermitteln und die Geruchsbelästigungen dauerhaft zu beseitigen“, so Prokop und Breuer weiter.
