Die kleine Eleni ist das Neujahrsbaby im Rhein-Erft-Kreis, Runa wurde am Silvestermorgen geboren. Die Zahl der Neugeborenen ist weiterhin rückläufig.
NeugeboreneZwei kleine Wunder rund um den Jahreswechsel in Brühl und Frechen

Celina Konrad mit Marc Schmidt und der kleinen Eleni.
Copyright: Margret Klose
Eleni heißt das kleine Mädchen, das im Marienhospital in Brühl am Neujahrsmorgen um 7.46 Uhr das Licht der Welt erblickte. Es ist gesund, bringt 3345 Gramm auf die Waage und ist 51 Zentimeter groß. Und es ist das erste Baby in dem gerade erst begonnenen Jahr 2026, das im Rhein-Erft-Kreis auf die Welt gekommen ist.
Für die überglücklichen Eltern Celina Konrad und Marc Schmidt hätte das neue Jahr gar nicht schöner beginnen können. Elina ist ihr zweites Kind. Und der „große“ Bruder Juri (2) kann es schon jetzt kaum abwarten, mit seiner kleinen Schwester spielen zu können. Noch aber genießt Eleni es richtig, auf Mamas Bauch liegen zu dürfen und zu dösen und zu träumen.
Ja, jede Geburt bleibt ein Wunder
„Es ist wie ein Wunder“, sagten sie, als sie ihr Töchterchen in den Armen hielten. Tausenden Kindern hat Hebamme Sonja Keller bereits auf die Welt geholfen – seit 37 Jahren im St. Marienhospital und auch sie und Dr. Sara Omrani bestätigen: „Ja, jede Geburt bleibt ein Wunder.“
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Rhein-Erft-Kreis: 718 Babys kamen 2025 in den beiden Krankenhäusern zur Welt
Allerdings werden die Wunder seltener. Denn die Zahl der Neugeborenen im Rhein-Erft-Kreis ist weiterhin rückläufig. Wurden im Jahr 2024 im Marienhospital in Brühl noch 477 Babys geboren, so waren es im zurückliegenden Jahr nur noch 420. „Vor fünf Jahren, im Jahr 2020 hatten wir hier noch 635 Geburten“, berichtet Hebamme Judith Röntgen. Sie hatte am Silvestermorgen dem letzten Baby im Jahr auf die Welt geholfen.
Gleiches zeichnet sich auch im St. Katharinen-Hospital in Frechen ab. Im Jahr 2024 sind dort noch 319 Babys zur Welt gekommen. 2025 waren es nur noch 298 Baby.
Das letzte Baby des Jahres 2025 kam dort am Silvestermorgen gegen 3.50 Uhr auf die Welt. Seine Eltern Sarah Minnaert und Lucas Holtegel sind mächtig stolz auf ihr kleines Töchterchen. Runa ist 3640 Gramm schwer und misst 52 Zentimeter. „Und sie ist kerngesund“, freuen sich die Eltern.

Sarah Minnaert mit Lucas Holtegel und der kleinen Runa.
Copyright: Margret Klose
Für sie hätte das alte Jahr gar nicht schöner enden können, zumal sie sich ein Silvesterkindchen ja auch gewünscht hatten. Irgendwie scheint Runa das geahnt zu haben, denn eigentlich war sie ja schon für den 28. Dezember ausgerechnet. Runa ist ebenfalls kein Einzelkind. Ihre „große“ Schwester Freya ist dreieinhalb Jahre alt und freut sich auch riesig auf das neue Familienmitglied.
Wir Hebammen stehen allen Frauen bei und helfen ihnen ihr Baby so zur Welt zu bringen, wie sie es sich wünschen und vorstellen
Auch für Hebamme Andrea Gabor ist jede Geburt etwas ganz Besonderes und immer wieder ein Wunder. In ihrem Beruf hat sie schon sehr schnelle Geburten erlebt, aber auch Geburten, die sich über Tage oder viele Stunden hingezogen haben. Auch der kleinen Runa hat sie am letzten Tag des Jahres auf die Welt geholfen.
„Hier kommen Babys aus ganz verschiedenen Kulturkreisen zur Welt“, berichtet sie. In den allermeisten Fällen seien auch bei arabischen und afrikanischen Frauen der Ehemann dabei – mitunter aber auch Familienangehörige, die Schwiegermutter und Mutter zum Beispiel, oder die Schwestern und Schwägerinnen.
Noah und Sophia geltenals beliebteste Vornamen
„Einige Frauen beten mit ihren Angehörigen in der Geburtsvorbereitung, insbesondere afrikanische Frauen wollen sich in diesen Stunden hingegen viel bewegen“, erklärt sie. In allen Kulturen gebe es auch Frauen, die bei den Wehen ihre Schmerzen laut herausschreien. „Wir Hebammen stehen allen Frauen bei und helfen ihnen ihr Baby so zur Welt zu bringen, wie sie es sich wünschen und vorstellen“, sagt Gabor.
Noch steht allerdings nicht fest, wie viele Jungen und wie viele Mädchen im Rhein-Erft-Kreis im vergangenen Jahr auf die Welt gekommen sind. Eine entsprechende Statistik wird zeitnah im neuen Jahr erstellt. Gleiches gilt auch für die beliebtesten Vornamen. Laut einer Statistik von Norddeutschen Hobbystatistikern wurden 2025 deutschlandweit die Jungen am häufigsten Noah genannt und Mädchen Sophia.

