Dr. Vitalij Golubev kennt das Hospital aus seiner Zeit als Assistenzarzt, nun ist er Chefarzt der Abteilung Allgemein- und Visceralchirugie.
St.-Katharinen-HospitalDas ist die besondere Leidenschaft des neuen Chefarztes in Frechen

Die Abteilung Allgemein- und Visceralchirugie (Operationen der Bauchorgane) am Frechener St.-Katharinen-Hospital hat einen neuen Chefarzt: Dr. Vitalij Golubev.
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Die Abteilung Allgemein- und Visceralchirugie (Operationen der Bauchorgane) am Frechener St.-Katharinen-Hospital hat einen neuen Chefarzt: Dr. Vitalij Golubev, der das Krankenhaus schon als Assistenzarzt kennen gelernt und mit seinem Vorgänger Dr. Albert Uerlings eng zusammen gearbeitet hat. Der langjährige Chefarzt Uerlings wurde zum Ende des vergangenen Jahres in den Ruhestand verabschiedet.
Golubev war von 2016 bis 2021 Assistenzarzt am St.-Katharinen-Hospital und erwarb am Leverkusener Klinikum seinen Facharzt und seine Promotion mit Schwerpunkt „Single Incision Laparoscopic Surgery (SILS)“, ein minimalinvasives Operationsverfahren, bei dem nur ein kleiner Schnitt anstatt mehrerer Schnitte gemacht wird. Der Fokus lag hierbei auf Laparoskopischer Chirurgie (mit einem speziellen optischen Instrument) im Bereich Dickdarm-Operationen.
Gerade bei der minimalinvasiven Chirurgie (MIC), die wir einsetzen, wann immer es möglich ist, kommt den Patienten die gute Ausstattung mit leistungsstarken Gerätschaften zugute
Weitere Erfahrungen und Kompetenzen erwarb er ab Januar 2022 im Gemeinschaftskrankenhaus Sankt Elisabeth Bonn. Hier war er als stellvertretender Chefarzt der Sektion Hernien-Chirurgie (Schwachstellen im Gewebe) tätig, bevor er schließlich als Chefarzt nach Frechen wechselte. Er ist Facharzt für Visceralchirurgie, spezielle Visceralchirurgie und Proktologie.
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Frechen: Kleinere Wunden, Eindämmung der Infektionsgefahr, schnellere Genesung
Der neue Chefarzt habe eine große Leidenschaft für minimalinvasive Eingriffe, teilt das Krankenhaus mit. „Gerade bei der minimalinvasiven Chirurgie (MIC), die wir einsetzen, wann immer es möglich ist, kommt den Patienten die gute Ausstattung mit leistungsstarken Gerätschaften zugute“, wertet Golubev. Die MIC, die sogenannten „Schlüsselloch-Operationen“, sei der besondere Schwerpunkt der Klinik.
Die Vorteile seien deutlich: kleinere Wunden, Eindämmung der Infektionsgefahr, schnellere Genesung. Möglich seien die minimalinvasiven Eingriffe zum Beispiel bei der Entfernung der Gallenblase, des Blinddarmes, bei Leisten-, Schenkel-, Narben-, und Bauchwandbrüchen. Gut- und bösartige Dick- oder Dünndarmerkrankungen (zum Beispiel Divertikulitis, Morbus Crohn, Colon- und Rectum-Carcinome) könnten je nach Stadium der Erkrankung ebenfalls minimal-invasiv operiert werden, so der neue Chefarzt.

