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„Duell der Gartenprofis“Gartenprofi aus Erftstadt von Anfang an Teil der ZDF-Sendung

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Ein Mann mit dunklen Haaren und hellblauem Hemd steht in einem Garten.

Der Gärtner Frank Riese in seinem Garten in Lechenich. Er ist bekannt aus der ZDF-Sendung „Duell der Gartenprofis“.

Normalerweise in den Gärten in und um Erftstadt unterwegs, warten auf den Lechenicher Frank Riese regelmäßig neue Duelle im Grünen. Denn der 60-Jährige ist nicht nur leidenschaftlicher Garten- und Landschaftsbauer, sondern als Experte auch regelmäßig in der ZDF-Sendung „Duell der Gartenprofis“ zu sehen.

Seit Beginn ist er Teil der Sendung und dafür etwa zwischen drei und sechs Mal im Jahr für jeweils etwa fünf bis sechs Tage unterwegs, wie er in seinem Garten berichtet. „Ich habe das Glück, dass ich von Anfang an dabei gewesen bin“, sagt er. Was er dabei vor allem gelernt hat: „Man selbst zu bleiben.“ Oft erkennen ihn die Zuschauerinnen und Zuschauer auch im Alltag und sogar im Urlaub in Venedig und auf Mallorca, „überall, wo ich bin“, sagt er. Erst am Donnerstag ging es für Riese wieder los zu einem Dreh. 

Erftstadt: Stimmiges Konzept ist ZDF-Gartenprofi wichtig

Die Firma des Lechenichers befindet sich in Ahrem. Was ihm an seinem Beruf am meisten Spaß macht: „die Gestaltung und der Umgang mit Menschen.“ Wert legt er vor allem auf ein stimmiges Konzept und – auch nicht mehr selbstverständlich – auf Pflanzen. Denn mittlerweile stünden etwa Pflaster und Bautechnik immer mehr im Vordergrund. Viele seiner Kollegen seien mehr Betongärtner, als dass sie mit Pflanzen arbeiten, sagt Riese. Für ihn steht aber fest: „Das, was den Garten nachher belebt, ist das Grün.“

Seine Arbeit für die ZDF-Sendung bietet ihm immer wieder Abwechslung im Berufsalltag und neue Herausforderungen: „Deswegen bin ich so lange dabei. Das ist ein ganz anderes Arbeiten.“ Zwar spricht er von einem großen Druck, aber er könne auch freier planen. 

Drei Männer pflanzen einen Apfelbaum.

Frank Riese (r.) beim Pflanzen eines Apfelbaums.

In der Sendung „Duell der Gartenprofis“ tritt Frank Riese regelmäßig gegen einen weiteren Gartenprofi an. Sie erarbeiten jeweils ein Konzept für den Garten einer Familie, die an einen der beiden den Auftrag vergibt. „Da will man gewinnen“, sagt Riese. „Am Anfang habe ich mich sehr geärgert, wenn ich verloren habe.“ In der Zwischenzeit sei er gelassener geworden, weil er es so oft gemacht habe.

Inzwischen gibt es außerdem den Ableger „Duell der Gartenprofis – Mein grünes Paradies“, in dem die Familien selbst unter Anleitung eines Gartenprofis aktiv werden und ihren Garten umgestalten.

Garten- und Landschaftsbau: Was sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat

Generell hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in der Branche einiges verändert: „Der Garten hat einen anderen Stellenwert bekommen in den letzten 20 bis 25 Jahren.“ Der Gartenprofi spricht von der Erweiterung des Wohnzimmers. „Gerade in der Coronazeit ist ein regelrechter Hype ausgebrochen.“ 

Auch an den Klimawandel müssen sich die Garten- und Landschaftsbauer anpassen. Aufgrund des mittlerweile wärmeren Wetters setzt Frank Riese etwa auf heimische Stauden und mediterrane Pflanzen. Diese brauchen laut dem Gärtner weniger Wasser.

Auch Inflation und Fachkräftemangel machen sich in seinem Beruf bemerkbar. „Die Menschen haben das Geld nicht mehr so locker“, sagt Riese. Zwar sei der Facharbeitermangel in den vergangenen Jahren wieder etwas besser geworden. Er räumt aber auch ein, der Job sei körperlich fordernd und man sei bei jedem Wetter draußen. Das Schöne sei wiederum: „Wenn man morgens anfängt und abends geht, sieht man, was man getan hat.“