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Durch Flut zerstört
Neuer Eröffnungszeitraum für Marien-Hospital in Erftstadt angekündigt

Das Bild zeigt das überflutete Marien-Hospital Erftstadt nach dem Hochwasser 2021.

Bei der Flutkatastrophe wurde das Marien-Hospital in Erftstadt schwer beschädigt. Jetzt überbrachte Ministerin Scharrenbach einen Bewilligungsbescheid über 58 Millionen Euro.

NRW-Ministerin Ina Scharrenbach überbringt heute einen Bewilligungsbescheid über 58 Millionen Euro, damit der Wiederaufbau des Marien-Hospitals in Erftstadt gesichert ist.

Die Enttäuschung war groß im Spätsommer des vergangenen Jahres: Zum 1. September sollte zumindest die Ambulanz im Frauenthaler Marien-Hospital ihren Betrieb wieder aufnehmen. Doch der Termin platzte, es ging um Hygiene-Auflagen.

NRW-Ministerin Ina Scharrenbach (CDU) bei einer Pressekonferenz. Sie sitzt an einem Tisch, vor ihr ein schmales Mikrofon und hinter ihr eine graue Wand.

NRW-Ministerin Ina Scharrenbach (CDU), ist am Donnerstagnachnittag in Erftstadt und übergibt einen Bewilligungsbescheid für den Aufbau des Marien-Hospitals in Höhe von 58 Millionen Euro.

Jetzt soll die Klinik spätestens im April zumindest den Teilbetrieb wieder aufnehmen. Im Juli soll es wieder komplett den Patienten zur Verfügung stehen. Auf dem Weg dahin ist jetzt ein wichtiger Schritt getan worden: Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales Bau und Digitalsierung, hat heute einen Bewilligungsbescheid über 58.174.580 Euro für den Wiederaufbau des Krankenhauses übergeben.

Das Marien-Hospital in Erftstadt wurde bei der Flutwasserkatastrophe schwer beschädigt

Bei der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 war das Marien-Hospital hart getroffen worden. In einer dramatischen Aktion war es gelungen, alle Patienten und Mitarbeiter aus den rasend schnell steigenden Fluten zu retten.

Das Gebäude war schwer beschädigt, sämtliches Inventar, darunter teure medizinische Geräte, war zerstört. Der Wiederaufbau erwies sich als Kraftanstrengung, nicht nur in finanzieller Hinsicht.

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