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Schon zum dritten MalEinbruchsserie in das Vereinsheim von Fußballern in Frechen

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Auf dem Bild sind durchsuchte Geldkassetten in einem Büroraum zu sehen.

Dreimal innerhalb von zwei Monaten wurde in das Vereinsheim der SpVg Frechen 20 eingebrochen.

 Der Täter sei auf Videoaufnahmen teilweise deutlich zu erkennen, teilt die SpVg Frechen 20 mit. Auch in das Jugendzentrum Deluxe wurde erneut eingebrochen.

Die Verantwortlichen des Fußballvereins SpVg Frechen 20 schlagen Alarm: Zum dritten Mal innerhalb von nur acht Wochen ist in das Vereinsheim im Kurt-Bornhoff-Sportpark eingebrochen worden. Der jüngste Vorfall ereignete sich in der Nacht zu Sonntag (13. September) gegen 3.14 Uhr. Besonders bitter für die Fußballer: Bei dem Einbruch wurden laut Verein neben einem Laptop, einem niedrigen Wechselgeldbetrag und der Überwachungskamera auch mehrere kleine Sport-Actionkameras entwendet, die für die Aufzeichnung von Spielen eingesetzt werden.

Frechen: Der Täter sei auf Aufnahmen teilweise deutlich zu erkennen

Für den Verein ist mit dem neuerlichen Einbruch eine Grenze erreicht: „Jetzt muss gehandelt werden!" Die Sportler fürchten, dass das Vereinsheim ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen ein leichtes Ziel bleiben könnte: „Drei Einbrüche innerhalb von nur zwei Monaten zeigen deutlich, dass die bisherigen Sicherungsmaßnahmen nicht ausreichen“, so der Vorsitzende der SpVg Frechen 20, Sahin Yildirim. Es sei dringend erforderlich, ein nachhaltiges Sicherheits- und Überwachungskonzept für das städtisch Sportgebäude zu entwickeln und umzusetzen.

Drei Einbrüche innerhalb von nur zwei Monaten zeigen deutlich, dass die bisherigen Sicherungsmaßnahmen nicht ausreichen“
Sahin Yildirim, Vorsitzender der SpVg Frechen 20

Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde die spätere Einbruchsstelle bereits ab etwa 2.30 Uhr erkundet. Die vorhandenen Videoaufnahmen des Täters dokumentieren die Vorgänge und wurden für die weiteren Ermittlungen der Polizei übergeben. Der Täter sei auf den Filmaufnahmen teilweise deutlich zu erkennen, so der Verein, der aktuell rund 500 Mitglieder hat. Es handele sich um einen Mann im Alter von etwa 28-35 Jahren, um die 1,80 Meter groß mit schlanker bis normaler Statur und einem hellen Teint. Er habe eine kurzen dunkelbraunen bis rötlich wirkenden Bart sowie einen auffälligen Leberfleck unterhalb des linken Auges.

Zum Tatzeitpunkt habe der Mann eine olivgrüne Jacke mit schwarzer, horizontal gesteppter Frontpartie, eine helle Jeans und einen hellen Kapuzenpullover sowie ein Käppi getragen. Der Vereine könne die weiteren Aufnahmen aus datenschutz- und persönlichkeitsrechtlichen Gründen derzeit nicht veröffentlichen, teilen die Verantwortlichen mit. Sobald sie in Abstimmung mit den Ermittlungsbehörden freigegeben würden, wolle der Verein bei der Identifizierung des Täters mit der Veröffentlichung des Videomaterials unterstützen. Vorerst bitten die Fußballer, Hinweise zu der Person oder dem Einbruch direkt an die Polizei weiterzugeben.

Zu den erforderlichen Maßnahmen gehören aus Yildirims Sicht unter anderem mechanische Sicherungen und Gitter, Bewegungsmelder, eine ausreichende Außenbeleuchtung, zusätzliche Überwachungskameras sowie eine bessere Absicherung besonders gefährdeter Türen und Fenster. „Besonders problematisch ist aus meiner Sicht, dass nach dem ersten Einbruch am 13. Juli bislang keinerlei weitergehende Sicherungsmaßnahmen am Gebäude umgesetzt wurden. Die bereits beim ersten Einbruch gelockerte Bürotür ist bis heute nicht instand gesetzt worden.“

Die Sportler richten nun einen Appell an die Stadt Frechen und hoffen auf „eine enge Zusammenarbeit und die schnelle Prüfung und Umsetzung der Maßnahmen“. Die Stadt konnte gestern noch keine Stellungnahme abgeben.

Auch ein erneuter Einbruch in das Jugendzentrum Deluxe

Auch das städtische Jugendzentrum Deluxe wurde am Wochenende erneut Opfer eines Einbruchs, erst Ende August hatten Einbrecher Scheiben zerschlagen und die Räumlichkeiten durchsucht. Mit vielen ehrenamtlichen Helfern konnte der Schaden damals schnell beseitigt werden. Aktuell teilt das Jugendzentrum in den Sozialen Medien mit, dass es erst am Mittwoch (16. September) wieder geöffnet werden könne.