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MittelrheinligaSo hilft die SpVg Frechen dem Nachbarverein TuS BW Königsdorf aus einer Notlage

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Auf dem Bild ist ein gesperrtes Tor auf einem Kunstrasenplatz zu sehen.

Der Kunstrasenplatz in Königsdorf ist nach einer unsachgemäßenn Repaeratur nicht regulär nutzbar.

Hintergrund der freundschaftlichen Aktion ist der marode Zustand des Kunstrasenplatzes in Königsdorf – er ist aktuell nicht regulär nutzbar.

Die SpVg Frechen 20 unterstützt am kommenden Wochenende ihren Nachbarverein TuS BW Königsdorf in einer Notlage: Am Samstag finden neben dem vereinseigenen Kinderspielfest auch drei Jugendspiele von Königsdorf im Kurt-Bornhoff-Sportpark statt. Am Sonntag folgt dann das Mittelrheinliga-Spiel des Nachbarn gegen den FC Hennef.

Für uns war schnell klar: Wenn ein Nachbar Hilfe braucht, hilft man sich
Sahin Yildirim, Vorsitzender von Frechen 20

Hintergrund der freundschaftlichen Aktion ist der marode Zustand des Kunstrasenplatzes in Königsdorf – er ist aktuell nicht regulär nutzbar. Am vergangenen Sonntag sagte das Schiedsrichterteam kurzfristig die Mittelrheinliga-Begegnung zwischen dem TuS BW Königsdorf und der SC Fortuna II ab. Ihnen war das Verletzungsrisiko aufgrund von Schäden durch eine unsachgemäße Reparatur des Platzes zu hoch. „Für uns war schnell klar: Wenn ein Nachbar Hilfe braucht, hilft man sich“, so Sahin Yildirim, Vorsitzender von Frechen 20.

Frechen: Fussballverein fordert dringend konkrete Maßnahmen für Sportstätten

Direkt am Montag habe sein Verein den Königsdorfern Unterstützung angeboten, auch die vorhandene Ausrüstung für Gastronomie und Catering könnten die Sportkollegen selbstverständlich nutzen. Gestern Mittag stellte Yildirim den Königsdorfen bereits seine Vereinsanlage vor.

Das Foto zeigt einen kaputten Kunstrasen

Die Begegnung zwischen dem TuS Blau-Weiß Königsdorf und dem SC Fortuna Köln II musste wegen Schäden am Platz kurzfristig abgesagt werden.

Eindringlich formuliert der Vorsitzende von Frechen 20 aber auch einen „nett gemeinten Appell“: „Die Sportstätten in Frechen brauchen dringend konkrete Maßnahmen.“ Der Kunstrasenplatz in Königsdorf sei derzeit regulär nicht nutzbar, die Erneuerung des Oberbelags sei wohl bereits seit zwei Jahren vorgesehen. Auch der vereinseigene Kunstrasenplatz gehe mittlerweile in sein 14. Jahr, Verschleiß und Mängel seien bekannt. Stark beanspruchte Sportstätten müssten nun zusätzliche Spieltage auffangen: „Das kann kurzfristig funktionieren, ist aber keine dauerhafte Lösung“, so Yildirim.

Der Verein appelliere daher an den Bürgermeister, den Sportausschuss, den Stadtsportverband, Politik und Verwaltung: „Wir brauchen jetzt keinen Sportentwicklungsplan. Wir brauchen einen Erhaltungs-, Modernisierungs- und Erneuerungsplan für die vorhandenen Sportstätten.“ Die Liste sei lang, es gehe auch um Außenanlagen und Sporthallen in der gesamten Stadt. Die bereits vorhandene öffentliche Infrastruktur müsse sicher und nutzbar erhalten werden.