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Knapp 1000 UnterschriftenSo laufen die Reparaturen an den Skateranlagen in Frechen

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Auf dem Bild ist ein Mann mit einer Unterschriftenmappe vor dem Rathaus zu sehen.

Dirk Heynlein hatte knapp 1000 Unterschriften für eine Petition für die Skateanlagen in Frechen gesammelt und im Rathaus übergeben.

Die Rampen in Königsdorf wurden bereits ausgebessert. Die Anlage in der Innenstadt soll ab nächster Woche (14. KW) saniert werden.

Auf den Skateranlagen in Frechen geht es voran: Der Platz in Königsdorf wurde instandgesetzt und kann wieder befahren werden, die Anlage an der Lindenstraße in der Innenstadt soll laut Stadt ab nächster Woche (14. KW) saniert werden. Die beiden Plätze waren immer wieder aufgrund von Sicherheitsmängeln in die Kritik geraten, zeitweise mussten sie sogar für Wochen gesperrt werden.

Frechen: Neues Material wurde erfolgreich getestet

Nach ersten Reparaturversuchen Mitte Mai 2025 an den Rampen in Königsdorf für rund 1500 Euro war es nach nur wenigen Tagen zu gefährlichen Abplatzungen, Rissen und Kanten an den ausgebesserten Stellen gekommen, da sich das eingesetzte Material nicht bewährt hatte. Eine mehrwöchige Probephase mit einem neuen Reparaturmaterial verlief dann erfolgreich, so dass dem Stadtbetrieb Ende Oktober der Auftrag zur Ausbesserung der Rampen erteilt worden war. 

Auf dem Bild ist ein Skater auf einer Rampe zu sehen.

Der passionierte Skater und Initiator einer Petition, Dirk Heynlein, nutzt die sanierte Skateranlage.

Mit viel Engagement hatte sich der passionierte Skater und BMX-Fahrer Dirk Heynlein im vergangenen Jahr für die beiden Anlagen eingesetzt. Sein Anliegen: Er wünscht sich für die Frechener Jugendlichen im Stadtgebiet sichere, moderne Skateranlagen. Für diesen Zweck sammelte er mit einer Petition knapp 1000 Unterschriften und übergab sie im September auf einer Sitzung des Jugendhilfeausschusses an die Politik und Verwaltung.

Obwohl die Arbeiten nicht vollumfängliche umgesetzt wurden, ist die Anlage nun wieder gut befahrbar und deutlich sicherer als zuvor
Dirk Heynlein, Initiator einer Petition für die Skateranlagen

„Die Skateanlagen sind in die Jahre gekommen. Sie wurden über lange Zeit vernachlässigt und befinden sich mittlerweile in einem Zustand, der weder sicher noch zeitgemäß ist“, ärgerte sich Heynlein damals. Darüber hinaus fehlten Sitzgelegenheiten für Zuschauer und Flutlichtanlagen. Die Anlagen sollten barrierefrei werden, damit auch WCMX-Nutzer (Rollstühle im BMX-Stil) sie fahren könnten.

Auf dem Bild ist eine ausgebesserte Kante zu sehen.

Teile der Skateranlage sind saniert worden, Kanten wurden ausgebessert.

Über die Reparatur der Anfahrtskeile an den Rampen in Königsdorf zeigte sich Heynlein nun erfreut: „Obwohl die Arbeiten nicht vollumfänglich umgesetzt wurden, ist die Anlage nun wieder gut befahrbar und deutlich sicherer als zuvor.“

Er betonte, er werde den Prozess weiterhin aufmerksam begleiten und sich dafür einsetzen, dass beide Anlagen nicht nur kurzfristig repariert, sondern langfristig sicher, attraktiv und inklusiv gestaltet werden. Die Anlagen seien mehr als ein Sportplatz, sie seien ein Ort zum Lernen, zum Austausch und zum Wachsen.