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Streit mit VerwaltungFrechener Sporthalle Herbertskaul ist wieder offen

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Der Boden einer Turnhalle mit von Ballabdrücken verschmutzt.

Die Verschmutzung der Sporthalle Herbertskaul führte zu ihrer vorübergehenden Schließung.

Nach dem Streit über die Schließung der Turnhalle in Frechen-Königsdorf gab es ein erfolgreiches Gespräch zwischen der Verwaltung und dem TuS Königsdorf.

Eine schnelle und unbürokratische Lösung gibt es im Streit um die Schließung der Sporthalle Herbertskaul in Frechen. Die Halle kann ab sofort auch wieder von den zuletzt ausgeschlossenen Handballern des TuS Königsdorf genutzt werden. Zum Hintergrund: Die Stadtverwaltung hatte die Halle am vergangenen Freitag geschlossen, weil diese aus ihrer Sicht zum wiederholten Male nicht ordnungsgemäß gereinigt worden war.

Im Fokus stand dabei die Handballabteilung des TuS Königsdorf. Gerd Koslowski, Vorsitzender des Vereins, bezeichnete die Maßnahme der Stadtverwaltung als absolut unangemessen. Handballer, die in höheren Klassen spielen, verwenden Harz für eine bessere Ballkontrolle.

Ein wenig davon landet am Hallenboden und hinterlässt klebrige Flecken. Laut Koslowski hat der Verein für deren Beseitigung professionelle Reinigungskräfte engagiert und ist seinen Pflichten damit nachgekommen. Das sah die Stadt anders.

Auflage der Frechener Verwaltung die Halle zu reinigen bleibt

Am Dienstagmorgen trafen sich der Beigeordnete der Stadt Frechen, Jürgen Uttecht, und Koslowski kurzerhand zu einem Gespräch. Dabei kamen beide zu einem schnellen, konstruktiven und für alle Sportler guten Ergebnis: So wird die Halle Herbertskaul ab sofort wieder für die Handballer des TuS Königsdorf geöffnet, erklärte die Stadtverwaltung auf Anfrage dieser Zeitung. Uttecht und Koslowski verständigten sich darauf, dass bis einschließlich Freitag kein Harz verwendet wird.

Danach kann die Halle wieder uneingeschränkt genutzt werden. Die Auflage, die Halle entsprechend der Vereinbarungen zu reinigen, bleibt bestehen. Damit ist der Streit zwischen dem TuS Blau Weiß Königsdorf und der Stadtverwaltung Frechen beigelegt. In den sozialen Netzwerken verbreitete sich die Nachricht schnell und wurde von vielen Sportlern positiv aufgenommen.