UmbaupläneDiese Geschäfte eröffnen in Kürze im Hürth-Park

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Das Bild zeigt die Center-Managerin Alexandera Oeser im Hürth-Park mit einer Zeichnung der Umbaupläne.

Center-Managerin Alexandra Oeser stellt Pläne für das Einkaufszentrum Hürth-Park vor.

Donnerstag wird ein neuer Laden im Hürth-Park eröffnet. Center-Managerin Alexandra Oeser verrät Einzelheiten über Umbaupläne und weitere Eröffnungen.

Am Donnerstag nach Ostern, 13. April, 9 Uhr, öffnet Woolworth im Hürth-Park seine Pforten. Auf mehr als 1100 Quadratmetern Fläche über zwei Etagen wird die Kaufhaus-Kette rund 8000 Artikel des täglichen Bedarfs anbieten. Im Einkaufszentrum an der Theresienhöhe stehen im Frühjahr aber noch weitere Eröffnungen auf dem Plan. Teils sind Geschäfte innerhalb des Centers umgezogen, einige ziehen aber auch neu in den Hürth-Park.

Hürth-Park: Auch auf der ehemaligen Real-Fläche tut sich bald etwas

Auch auf der ehemaligen Real-Fläche soll sich etwas tun, allerdings wohl erst im kommenden Jahr, sagt Center-Managerin Alexandra Oeser. Hinter den meisten verblendeten Schaufensterfronten passiert derzeit etwas.

So richtet sich das Lederwarengeschäft „Leder Jäger“ ein paar Meter weiter in einem Ladenlokal unweit der Videowand ein, das zuletzt eine Weile leer stand. Auf die frei werdende Fläche kehrt der Herrenmode-Anbieter Camp David zurück in den Hürth-Park und wird dort mit dem Damenmode-Anbieter Soccx in einem Combi-Store zusammenziehen.

Only zieht in die verwaiste Fläche von Reno ein

Auch die bisherige Soccx-Fläche ist nach Auskunft der Center-Managerin bereits neu vermietet: Change Lingerie wird dort hochwertige Wäsche anbieten. Für zwei Flächen, die durch Insolvenzen frei geworden sind, gibt es ebenfalls neue Mieter.

In das seit Ende 2022 verwaiste Ladenlokal des Schuhhändlers Reno zieht Only, ein Anbieter von Damenoberbekleidung, ein und vergrößert damit die Verkaufsfläche. Auf der aktuellen Only-Fläche wird dann künftig Name It Kindermode anbieten. Auch für den Ende Februar geschlossenen Game Stop gibt es einen Nachfolger:

Animany bietet auf 100 Quadratmetern Artikel für Anime- und Manga-Fans an

Das Unternehmen Animany bietet dort auf 100 Quadratmetern Artikel für Anime- und Manga-Fans an. Für das leerstehende Ladenlokal des insolventen Schuhhändlers Görtz gebe es Gespräche mit Nachmietern, noch sei aber nichts spruchreif. Unterm Strich habe der Hürth-Park kein großes Problem mit Leerständen, sagt die Center-Managerin.

„Der Hürth-Park ist nach wie vor ein gefragter Standort“, sagt Alexandra Oeser, „wir sehen die Leerstände entspannt, gerade wenn ich mir andere Center so anschaue.“ Die Center-Managerin räumt aber ein, dass einige Schaufenster, die hinter orangefarbenen Wänden verschwunden sind, bei den Kunden einen anderen Eindruck hinterlassen könnten. Oeser: „Es handelt sich dabei aber zum großen Teil um strategische Leerstände.“

Der Hürth-Park ist nach wie vor ein gefragter Standort.
Center-Managerin,Alexandra Oeser

Das bedeutet: Es sind Flächen, die das Center-Management vor dem Hintergrund von Umbauplänen aktuell nicht vermarktet. Das gilt zum Beispiel für den Schlemmermarkt und einige Ladenlokale im Umfeld wie die früheren Standorte von Apollo-Optik und Postbank, die innerhalb des Centers umgezogen sind. Dort planen das Center-Management ECE Marketplaces und der Hürth-Park-Eigentümer Deka Immobilien eine neue Gastromeile.

„Da waren wir 2020 schon sehr weit, aber dann kam Corona“, sagt Oeser. „Davon war die Gastronomie besonders betroffen.“ Inzwischen würden die Planungen wieder „Fahrt aufnehmen“, für die Investition gebe es ein Budget. Bis zum Umbau sei eine Zwischenlösung auf dem Schlemmermarkt geplant.

Hürth-Park-Eigentümer Deka verhandelt mit Immobilientocher von Metro

Auch im Basement neben Saturn hält das Center-Management Ladenlokale frei, die womöglich im Zusammenhang mit der künftigen Nutzung der Real-Fläche benötigt würden. Nach wie vor verhandele der Hürth-Park-Eigentümer Deka, dem 3000 der 10.000 Quadratmeter des ehemaligen Warenhauses gehören, mit einer Metro-Immobilientochter über den Ankauf der übrigen Fläche.

Die Fläche ist technisch veraltet und muss einmal auf links gedreht werden
Center-Managerin Alexandra Oeser

Auf einem Teil soll ein Supermarkt angesiedelt werden. „Wir sind mit mehreren Anbietern im Gespräch“, berichtet Oeser. „Aktuell sieht es gut aus, aber da sitzen viele Beteiligte am Tisch.“ Die Lösung werde auch deshalb Zeit brauchen, weil erheblich investiert werden müsse. Oeser: „Die Fläche ist technisch veraltet und muss einmal auf links gedreht werden.“ Sie hoffe, dass bis Ende des Jahres klar sei, wie es mit diesem Teil des Einkaufszentrums weitergehe.

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