Der Schulausschuss hat die Einführung einer sozial gestaffelten Elternfinanzierung für iPads in der Jahrgangsstufe 9 beschlossen.
Neues ModellSo fördert die Stadt Hürth IPads an den weiterführenden Schulen

Der Schulausschuss hat in Hürth die Einführung einer sozial gestaffelten Elternfinanzierung für iPads in der Jahrgangsstufe 9 beschlossen.
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In Hürth gibt es ab dem nächsten Schuljahr eine neue Form der digitalen Ausstattung an den weiterführenden Schulen: In seiner jüngsten Sitzung beschloss der Ausschuss für Bildung, Soziales und Inklusion die Einführung einer sozial gestaffelten Elternfinanzierung für iPads in der Jahrgangsstufe 9.
Kern des Konzepts ist, dass Eltern die Geräte grundsätzlich selbst anschaffen, dabei aber von Zuschüssen der Stadt profitieren. Je nach Einkommens- und Familiensituation übernimmt die Stadt Hürth zwischen 50 und 100 Prozent der Kosten. Das Modell soll nach den Sommerferien starten.
Hürth: Die Schulen können selbst über die Einführung des Modells entscheiden
Die Idee wurde auf Initiative der CDU-Fraktion entwickelt und gemeinsam mit dem Koalitionspartner Bündnis 90/Die Grünen weiter ausgestaltet. „Digitale Bildung darf keine soziale Frage sein“, so Ulrich Klugius, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Mit dem nun beschlossenen Modell werde sichergestellt, dass auch Kinder aus kinderreichen oder einkommensschwächeren Familien ein eigenes Endgerät erhalten können.
Mit dem Beschluss sei die Einführung des Modells jedoch noch nicht automatisch an allen Schulen gesetzt, so die CDU. Nun liege es an den weiterführenden Schulen selbst, in ihren Schulkonferenzen zu entscheiden, ob sie die 1:1-Ausstattung über die Elternfinanzierung zum kommenden Schuljahr einführen wollen.
Schulen, die sich zunächst gegen eine Einführung entscheiden, werden weiterhin gemäß Medienentwicklungsplan ausgestattet: Die Stadt stellt dort digitale Endgeräte im Verhältnis eins zu zwei zur Verfügung, also ein Gerät für jeweils zwei Schülerinnen oder Schüler, so wie es auch in den Klassenstufen 5 bis 8 der Fall ist.
Die Stadtverwaltung will die Schulen nun über die Rahmenbedingungen informieren und die organisatorische Umsetzung vorbereiten. Die Eltern sollen die Geräte im Rahmen eines zentralen Bestellverfahrens erwerben können.

