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Schäden werden geprüftErsatzbau für gesperrte Erftbrücke in Kerpen soll Ende 2027 kommen

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Das Fotos zeigt drei Männer vor einer Brücke.

Ralph F. Löhr, Thomas Okos und Norman Franke (CDU, v.l.n.r.) begutachteten die gesperrte Erftbrücke in Kerpen.

Nach Angaben von Straßen.NRW bleibe die bestehende Verkehrsführung bis zum Ersatzneubau bestehen, berichtet Thomas Okos.

Für die gesperrte Erftbrücke der L 162 in Kerpen gibt es jetzt einen konkreten Zeitplan. Das berichtet der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Okos. Er habe bei Straßen.NRW um Auskunft zu den Plänen gebeten. Demnach soll der Ersatzneubau der Brücke im vierten Quartal 2027 abgeschlossen und für den Verkehr freigegeben werden. Die Finanzierung der Maßnahme übernehme das Land Nordrhein-Westfalen.

Kerpen: Schnelle und bürgernahe Lösungen

Bei einem Ortsbesuch machten sich Okos und Vertreter der örtlichen CDU ein Bild der Lage, heißt es aus dem Landtagsbüro. Bereits zuvor hatte etwa Heiner Funke (Fraktionsvorsitzender der CDU Kerpen) „schnelle und bürgernahe Lösungen“ für die gesperrte Brücke gefordert. Der Verkehr auf den Ausweichrouten belaste die Ortsdurchfahrten. Er und seine Stellvertreter Norman Franke und Ralph F. Löhr hätten ihren Landtagsabgeordneten Okos um Unterstützung gebeten.

Okos informiert über weitere Details: „Der Landesbetrieb bereitet derzeit die Ausschreibung für den Ersatzneubau vor. Die Vergabe der Bauleistungen ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen, die Verkehrsfreigabe des Ersatzneubaus soll im vierten Quartal 2027 erfolgen.“

Brücke ist bereits 126 Jahre alt und weist Schäden auf

Doch warum ist die Brücke gesperrt? An der 126 Jahre alten Erftbrücke wurden Schäden am Bauwerk festgestellt. Nun müssen diese Schäden geprüft werden. „Aufgrund des Alters und des Zustands ist eine wirtschaftliche Sanierung nicht mehr möglich. Deshalb wird die Brücke vom Land durch einen Neubau ersetzt“, sagt Okos. „Wichtig war uns, belastbare Informationen zum weiteren Ablauf zu erhalten. Die Bürgerinnen und Bürger wie auch Politik und Verwaltung erwarten das“, betonen Heiner Funke sowie seine Stellvertreter Norman Franke und Ralph Löhr: „Die nun vorliegende Planung vom Landesbetrieb schafft Klarheit. Wir als CDU werden die Umsetzung eng begleiten.“

„Dass das Verkehrsministerium zudem Möglichkeiten prüft, den Ersatzneubau zu beschleunigen, findet meine volle Unterstützung. Dazu gehören innovative Bauverfahren, die den Menschen vor Ort möglichst schnell zugutekommen sollen“, ist Okos überzeugt. Nach Angaben von Straßen.NRW bleibe die bestehende Verkehrsführung bis zum Ersatzneubau bestehen, berichtet er weiter.

Der Pkw-Verkehr, der öffentliche Personennahverkehr sowie Rettungsfahrzeuge können die Brücke weiterhin nutzen. Der Landtagsabgeordnete Thomas Okos kündigt außerdem an, dass der Leiter der Regionalniederlassung Ville-Eifel von Straßen.NRW in den zuständigen Ausschuss der Kolpingstadt Kerpen kommen werde, damit dort über den Planungsstand und das weitere Vorgehen informiert werden kann.