Kerpen wurde dem Max Rubner Institut zufolge nach in einem Zufallsverfahren für die Beteiligung an der Nemo-Studie ausgewählt.
So isst die KolpingstadtMax Rubner Institut befragt Kerpener zu Essgewohnheiten

Kerpen wurde für das nationale Ernährungsmonitoring (Nemo) ausgewählt,
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Wie gesund isst Kerpen? Das will das Max Rubner-Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat im Rahmen des Nationalen Ernährungsmonitorings (Nemo) herausfinden. Ab sofort und bis zum 28. Juni sind deshalb in Kerpen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Infratrend Forschung GmbH unterwegs, die wiederum von Oracle Life Sciences Research Services beauftragt sind.
Die zufällig ausgewählten Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer in Kerpen werden aus dem Adressregister des Einwohnermeldeamtes gezogen und erhalten ein Einladungsschreiben. Teilnehmer würden persönlich und telefonisch interviewt sowie körperlich untersucht, berichtet das Max Rubner-Institut. Die Befragungen und Messungen finden überwiegend bei den Teilnehmern zuhause statt. Sie erhalten im Anschluss ihre individuellen Laborwerte und eine detaillierte Rückmeldung zu ihrem persönlichen Versorgungsstatus. Zusätzlich gibt es eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 55 Euro.
Kerpen ist einer von 120 Orten, an denen die Daten erhoben werden
Kerpen wurde dem Max Rubner-Institut zufolge nach in einem Zufallsverfahren für die Beteiligung an der Nemo-Studie ausgewählt, wobei Kriterien wie Bevölkerungsdichte und Gemeindegröße eine Rolle spielten. Damit sei Kerpen einer von 120 Orten in Deutschland, an denen die Daten erhoben werden.
Mit „Nemo“ soll erforscht werden, was die Menschen in Deutschland essen und wie gut sie mit wichtigen Nährstoffen versorgt sind. Dazu werden bundesweit mehr als 3000 Personen zwischen 18 und 80 Jahren befragt und untersucht. „Die Stichprobe steht stellvertretend für alle 18- bis 80-Jährigen in ganz Deutschland“, erklärt Prof. Dr. Tanja Schwerdtle, Präsidentin des Max Rubner-Instituts. „Damit später zuverlässige Aussagen für die Gesamtbevölkerung getroffen werden können, ist es wichtig, dass möglichst viele der Eingeladenen mitmachen.“
Für Politik und Wissenschaft seien verlässliche Informationen über die Ernährungssituation der Menschen besonders wichtig, etwa als Basis für ernährungspolitische Entscheidungen, heißt es weiter. Repräsentative Daten über Ernährungsverhalten, Lebensmittelverzehr, Nährstoffzufuhr und Nährstoffstatus der Bevölkerung seien für eine wissenschaftsbasierte Politikberatung unverzichtbar. Daher habe das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat das Max Rubner-Institut beauftragt, diese Daten zu erheben und regelmäßig zu aktualisieren.
Zum Auftakt der Erhebung hätten Erwachsene, Kinder und Jugendliche an Online-Befragungen teilgenommen. Die nun anstehenden persönlichen Befragungen und Untersuchungen seien Teil des zweiten Abschnitts der Studie. Erfasst würden unter anderem der Lebensmittelverzehr, die Ernährungsgewohnheiten, die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und die Körpermaße. Über Bioproben wird zudem die Versorgung mit bestimmten Nährstoffen ermittelt, beispielsweise Vitamin D und Jod.
Weitere Informationen finden sich online.
