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Ursache unklar84 Feuerwehrleute löschten brennendes Haus in Kerpen-Sindorf

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Das Bild zeigt Feuerwehrkräfte von einem Haus.

In Kerpen-Sindorf brannte am Donnerstag ein leerstehendes Haus. Verletzt wurde niemand.

Polizei ermittelt, Schadenshöhe noch unklar.

Gegen 3.30 Uhr am Donnerstagmorgen (23. Juli) gingen die ersten Notrufe bei der Feuerwehrleitstelle ein. In Kerpen-Sindorf in der Erftstraße war eine leichte Verrauchung zu sehen. Außerdem stieg Passanten Brandgeruch in die Nase. Als wenig später der erste Trupp der Feuerwehr Kerpen am Einsatzort eintraf, war der Feuerschein bereits deutlich zu sehen. Das leerstehende Haus neben der ehemaligen Gaststätte/Disco brannte lichterloh. „Noch während der ersten Löschmaßnahmen durchbrach das Feuer auch den Dachstuhl“, schilderte Einsatzleiter Marc Merzenich die Lage.

Am Ende war er mit 84 Feuerwehrleuten der hauptamtlichen Wache und der ehrenamtlichen Einheiten am Einsatzort. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte mit einer weiteren Drehleiter von ihren Kollegen aus Bergheim. Zusätzliche Atemschutzgeräte brachten die Feuerwehrleute aus Frechen zur Einsatzstelle. „Ein Trupp kontrollierte im Innenangriff das Erdgeschoss“, erklärte Merzenich. Doch die Treppe hinauf konnte niemand mehr. „Das komplette Obergeschoss brannte – inklusive des Dachstuhls“, so Merzenich.

Technisches Hilfswerk (THW) zu Rate gezogen

Während der Löscharbeiten stürzte auch noch ein Teil der Decke zum Obergeschoss ein. Über die beiden Drehleitern und von mehreren Seiten wurden die Flammen bekämpft. Merzenich zog die Fachleute des Technischen Hilfswerks (THW) zu Rate, um die Statik des Giebels zu kontrollieren. Es war längst hell, als die ersten Einsatzkräfte einrücken konnten. Für Nachlöscharbeiten waren noch am Donnerstagmittag die Feuerwehrleute vor Ort.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Zur Brandursache äußerten sich die Beamten allerdings noch nicht. Gesucht werden Zeugen, die in der Nacht zu Donnerstag verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nehmen die Beamten per E-Mail oder unter 02271/810 entgegen.