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SanierungRadweg zwischen Pulheim und Köln als Pendlerroute

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Zu sehen ist ein Fahrradreifen.

Wieder befahrbar ist der Radweg zwischen Pulheim und Widdersdorf (Symbolbild).

Für die Sanierung des Wegs in einem Landschaftsschutzgebiet wurde umweltveträgliches Material eingesetzt.

Der Radweg zwischen Köln-Widdersdorf und Pulheim ist wieder befahrbar. Die Stadt Köln hat den Wirtschaftsweg, der am östlichen Rand von Widdersdorf bis zur Kreuzung Mühlenweg/Otto-Lilienthal-Straße verläuft, saniert.

Da er in einem Landschaftsschutzgebiet liegt, habe sie zur Befestigung des Weges erstmals ein neues Material eingesetzt, das sowohl umweltverträglich als auch verkehrssicher sein soll, ist einer Mitteilung der Stadt zu entnehmen. „Es besteht aus Basaltgestein und vulkanischen Spezialsanden. Ein wesentlicher Vorteil des Baustoffs gegenüber Asphalt: Er ist wasser- und luftdurchlässig“, heißt es darin. Die Kosten belaufen sich auf 68.000 Euro.

Pulheim: Strecke als Alternative zur Venloer Straße

Die Stadt Pulheim hatte den auf ihrem Stadtgebiet verlaufenden Abschnitt des Wirtschaftsweges schon im März 2025 sanieren lassen. Auf einer Länge von 600 Metern wurde eine vier Meter breite Asphaltschicht aufgetragen. Die Kosten beliefen sich auf rund 60.000 Euro, wovon 90 Prozent durch ein Förderprogramm des Landes NRW finanziert wurden. Die Stadt Köln nennt Kosten in Höhe von 68.000 Euro.

Sie prüft nun, ob sich diese Verbindung für eine Rad-Pendler-Route von Köln nach Pulheim eignet. Der ausgebaute Wirtschaftsweg sei eine gute Alternative zur Venloer Straße