Die Täter und Täterinnen erbeuteten in Pulheim und Wesseling Bargeld. Ein weiterer Betrugsversuch in Brühl scheiterte.
Falsche PolizistenBetrüger erbeuten Bargeld von Senioren im Rhein-Erft-Kreis

Betrüger geben sich als Polizisten aus (Symbolfoto).
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Betrüger haben am Donnerstag (23. April) im Rhein-Erft-Kreis in zwei Fällen Bargeld von Senioren erbeutet. Die Polizei teilte mit, dass sich die Täter und Täterinnen in Pulheim und Wesseling als falsche Polizeibeamte ausgaben. Ein weiterer Versuch in Brühl konnte verhindert werden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen und Zeuginnen.
Senior in Wesseling um Bargeld betrogen
In Wesseling erhielt ein Senior gegen 11.45 Uhr einen Anruf von einem angeblichen Polizisten. Dieser kündigte an, ein Kollege würde vorbeikommen, um die Sicherheit seiner Wertsachen zu überprüfen. Laut Polizei klingelte kurze Zeit später ein Mann an der Haustür im Bereich des Meisenwegs.
Der falsche Beamte wurde als 25 bis 30 Jahre alt, 175 bis 180 Zentimeter groß und schlank mit Schnauzbart beschrieben. Er soll zur Tatzeit eine schwarze Basecap mit Emblem, ein olivfarbenes Sweatshirt, eine schwarze Hose sowie weiße Schuhe getragen haben. Der Mann habe das Bargeld des Seniors zum Überprüfen an sich genommen und sei damit geflohen.
Ähnliche Masche in Pulheim erfolgreich
Nach einer ähnlichen Masche war ein Betrüger auch in Pulheim erfolgreich. Gegen 16.45 Uhr erhielt eine Seniorin einen Anruf. Ein falscher Polizist behauptete, ihr Sohn habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und sie müsse eine Kaution zahlen, um eine Haftstrafe abzuwenden.
Um circa 17.30 Uhr erschien ein Mann an ihrer Tür in der Nähe der Hackenbroicher Straße und holte die vereinbarte Summe ab. Den Betrug bemerkte die Frau erst, als sie später mit einem Angehörigen telefonierte. Der Geldabholer soll etwa 40 Jahre alt, 170 Zentimeter groß sein und einen Schnurrbart tragen.
Polizei warnt und bittet um Hinweise
Die Polizei bittet Zeugen und Zeuginnen, sich unter der Rufnummer 02271 81-0 oder per E-Mail zu melden. Außerdem warnt die Polizei: Geben Sie keine Informationen zu Wertgegenständen am Telefon preis. Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung und übergeben Sie niemals Geld an fremde Personen. „Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und legen Sie auf“, raten die Beamten und Beamtinnen. (red)
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