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Kommentar zum TrainingsausfallFußball-Nachwuchs in Rhein-Erft erwartet Ersatzlösungen

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Im Dunkeln liegt die weitere Meisterschaftsrunde der Fußball-Junioren am Mittelrhein. (Archivbild)

  1. Die Talente im Rhein-Erft-Kreis wollen auch nach dem Corona-Trainingsverbot Fußball spielen.
  2. Erwachsene geraten deshalb in Erklärungsnot. Doch welche Alternativen gibt es für den Nachwuchs?
  3. Kinder sind letztlich erfinderisch, das wissen die Verantwortlichen, kommentiert unser Autor.

Rhein-Erft-Kreis – Fragende Kinderaugen, als Papa dem fußballverrückten Nachwuchs erklären musste, dass es heute nicht zum Training geht. Noch schlimmer, als am folgenden Samstag nicht wie gewohnt das beim Filius fest eingeplante Fußballspiel gleichfalls nicht stattfinden kann. Dabei hatten sich die Eltern schon auf viele bohrenden Fragen eingestellt, so nach dem Motto „wie sage ich es meinem Kinde?“. Da ist der Garten als „Minispielfeld“ nur eine halbherzige Lösung: Wohl dem, der einen Garten hat. Und Fußball im Fernsehen ist in den jüngeren Jahrgängen auch kein richtiger Ersatz.

In den Vereinen sind die Trainer- und Betreuerstäbe mitunter auch schlichtweg überfordert, wenn sie mit Ersatzlösungen präsent sein sollen. Im Kita-Alter hat sicherlich so manch pfiffiger Nachwuchskicker überlegt, in seinen Rucksack einen Ball mit in den Kindergarten zu nehmen – in der Hoffnung, dass ein Trainer im Rahmen der Fußball-AG erscheint und doch noch etwas Fußballerisches stattfindet.

Welche Alternativen gibt es für Nachwuchsfußballer?

Auf dem Pausenhof der Grundschulen, so die Gedanken des F-Juniorenspielers, dürfte sich ein kleines Eckchen zum Kicken finden. Darum schnell das „runde Minileder“ in den Ranzen. Doch der Pädagoge hat etwas dagegen, und Aus der Traum. Wer hat nun eine tragfähige Idee, den fußballverrückten Nachwuchs bei Laune zu halten?

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Gerne würden Verantwortungsträger Vorschläge auf sportlichen Einsatz für die kommenden Wochen oder auch noch für längere Zeit entgegennehmen. Schließlich müssen sich alle täglich auf bohrende Fragen einstellen und letztlich feststellen, dass die Kinder sich verselbstständigen und sich notfalls als Straßenfußballer die Zeit vertreiben. Als Ersatzspielfläche wird auch gerne der nahe gelegene Kinderspielplatz als Minifeld vereinnahmt. Kinder sind letztlich erfinderisch, das wissen die Verantwortlichen. Deshalb wollen sie es auch sein, mit vielen positiven Ansätze zur sinnvollen Nutzung der ungewohnt neu gewonnen freien Zeit außerhalb des Trainings im Verein.