Lokales EngagementProjekte zum Klimaschutz in Wesseling ausgezeichnet

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Das Foto zeigt die Preisträger des Klimaschutzpreises in Wesseling.

Drei Projekte wurden jüngst mit dem Klimaschutzpreis der Westenergie ausgezeichnet.

Das Repair-Café überzeugte mit seinem Ansatz „Reparieren statt Wegwerfen“. Platz zwei ging an eine Kita, Platz drei ans Berufskolleg.

Strom sparen, Luft und Wasser verbessern, Lebensräume erhalten: Klimaschutz erstreckt sich auf viele Gebiete. Besondere Ideen und Initiativen werden immer wieder, so auch in diesem Jahr, mit dem Klimaschutzpreis der Westenergie gewürdigt. Jetzt hat die Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Wesseling und des Energieunternehmens unter den Bewerbungen drei Projekte ausgewählt und prämiert.

Dazu stellten die Preisträgerinnen und Preisträger im Rathaus ihre Projekte vor und erhielten aus den Händen von Wesselings Bürgermeister Ralph Manzke, der Wesselinger Klimaschutzbeauftragten Alyssia Bedronka sowie dem Kommunalbetreuer der Westenergie AG, Michael Kesternich, ihre Urkunden.

Kita St. Andreas landete auf dem zweiten Platz

Mit ihrer Idee „Reparieren statt Wegwerfen“ landeten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Repair-Cafés auf Platz eins und erhielten 1250 Euro. Bei ihnen werden Haushaltsgeräte und Gebrauchsgegenstände von fachkundigen Unterstützern wieder repariert. Die Ressourcenschonung und Müllvermeidung überzeugte sie Jury.

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Mit dem Thema Lebensraum und Nahrung für Insekten hatten sich die Mädchen und Jungen der Kindertageseinrichtung St. Andreas beschäftigt und landeten damit auf dem zweiten Platz, der mit 750 Euro dotiert ist. Hier schufen die Kinder Trinkstellen aus Tonscheiben mit Naturmaterialien und hängten diese mit Wasser gefüllt an den Gartenzaun der Kita.  Lavendelblumentöpfe ergänzen dort das Nahrungsangebot der Insekten.

Den dritten Platz, für den es 500 Euro gab, belegte das Goldenberg Berufskolleg mit seinem Projekt zur Abfallvermeidung und Gewinnung von Bioethanol aus Äpfeln, der zum Antrieb von Geräten und Maschinen eingesetzt werden kann.

Klimaschutzpreis wird seit 1995 verliehen

„Sie alle haben tolle Ideen entwickelt, umgesetzt und damit gezeigt, dass man auch mit kleinen Mitteln einen Unterschied machen kann. Mich freut besonders, dass sich auch Kitas und Schulen hier engagieren. Es macht deutlich, dass schon von klein auf Klimaschutz und Umweltbewusstsein ein Thema sind“, resümierte Bürgermeister Ralph Manzke.

Michael Kesternich von der Westenergie lobte die Vielfalt an Projekten, die im Laufe der Zeit zum Klimaschutzpreis eingereicht wurden. „Wenn man dieses Engagement betrachtet, stellt man fest, wie viele schöne Ideen zusammenkommen, wie viele Gedanken sich die Menschen machen, wie der Klimaschutz interessant gestaltet und der Lebensraum hier in der Region noch weiter aufgewertet werden kann.“

Seit 1995 wird der Klimaschutzpreis für vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld vergeben. Voraussetzung ist, dass das Projekt dem Allgemeinwohl dient.

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