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Polizei sucht HinweiseBrand an Wesselinger Johannes-Gutenberg-Schule wirft Fragen auf

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Zu sehen sind Feuerwehrleute vor der vom Feuer beschädigten Fassade.

Über die Drehleiter konnten die Einsatzkräfte das Feuer löschen und die Dämmung von der Fassade entfernen.

Die Flammen waren von einer Mülltonne auf das Gebäude übergeschlagen und hatten die Fassade beschädigt.

Bei den Ermittlungen zum Fassadenbrand an der Johannes-Gutenberg-Schule in der Gartenstraße in Wesseling bittet die Polizei um die Unterstützung der Bevölkerung. Die Feuerwehr war in der Nacht zu Freitag, 22. Mai, gegen 0.20 Uhr alarmiert worden. Als die Einsatzkräfte wenig später an der Schule eintrafen, stand die Fassade des Gebäudes bereits in Flammen. „Die Ermittlungen richten sich weiterhin gegen Unbekannt“, erklärte auf Anfrage ein Polizeisprecher.

Derzeit gehen die Brandermittler davon aus, dass eine Restmülltonne mindestens fahrlässig in Brand gesetzt worden ist. Das Feuer sei im weiteren Verlauf auf die Fassade übergeschlagen und habe somit den Gebäudeschaden verursacht. „Die Schule wurde nicht angezündet, sondern eine Mülltonne ist in Brand geraten“, bestätigte auch Andrea Kanonenberg, Sprecherin der Stadt. Vor diesem Hintergrund und angesichts der Tatsache, dass der Schulbetrieb in keiner Weise beeinträchtigt wurde, hätten sich laut Schulleitung auch die Kinder vergleichsweise unbeeindruckt gezeigt.

„Nachdem die Polizei festgestellt hat, dass keine Brandbeschleuniger verwendet wurden, bleibt allerdings unklar, ob es sich um vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung handelt“, so Kanonenberg. „Zum Glück wurde niemand verletzt, und auch der Unterricht konnte wie gewohnt stattfinden“, äußerte sich Bürgermeister Ralph Manzke zum glimpflichen Ausgang des Brandes. Allerdings nehme man den Vorfall sehr ernst. „Wir befinden uns im Austausch mit den Ermittlungsbehörden“, betonte er.

Vandalismus an öffentlichem Eigentum schade am Ende allen Bürgerinnen und Bürgern, denn die Kosten für Schäden trage letztlich die Allgemeinheit, unabhängig davon, ob die Stadt den Schaden ausgleichen müssa oder eine Versicherung. Noch am Freitag vor dem Pfingstwochenende hatte eine Firma alle Plattenreste und die Dämmung abgeholt und entsorgt. Zeitnah soll nun der Wiederaufbau erfolgen. Hinweise zu Tätern oder verdächtigen Feststellungen nehmen die zuständigen Beamtinnen und Beamten des Kriminalkommissariats 11 unter 02271/ 810 oder per E-Mail entgegen.