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Focus-GebäudeSpatenstich für das letzte Gebäude des Wesselinger Rheintal-Quartiers

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Zu sehen ist die Visualisierung eines weißen Gebäudes mit blauem Akzent.

So soll das Gebäude einmal aussehen.

Mit dem Focus-Gebäude soll das Wesselinger Rheintal-Quartier vollendet werden. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für 2027 geplant. 

„Jetzt geht es los“, erinnerte Nina Reiter-Mönke am Donnerstagmittag an ihre Worte vom 7. September 2018. Damals startete die Bernd Reiter Gruppe mit dem ersten Spatenstich das Bauprojekt Rheintal-Quartier. „Zunächst war es nur eine Vision“, sagte sie nun den vielen Gästen.

Gekommen waren Anwohner, Vertreter der Politik und Verwaltung, aber auch Kaufinteressenten der jetzt entstehenden neuen Wohnungen. Denn die Vision von 2018 ist längst gelebte Realität. 24 der geplanten 25 Wohngebäude im Rheinquartier sind fertig.

Wesseling: Zuhause für 1000 Menschen

Deutlich war der Geschäftsfrau aber auch ihrem Vater Bernd Reiter anzusehen, dass sie stolz auf das bisherige Ergebnis sind. Tatsächlich ist im Herzen der Stadt Wesseling, nur wenige Gehminuten von Schulen, Bahnhof und Einkaufsmöglichkeiten entfernt, ein neues Veedel entstanden, in dem sich die Menschen wohl zu fühlen scheinen.

„Ich musste noch durch den Matsch zu meiner Wohnung hier in eines der ersten fertigen Wohnhäuser im Erdgeschoss gehen“, erinnert sich zum Beispiel Klara Pitsch an ihren Einzug ins Quartier im März 2021. Von Anfang an habe sie sich dort aber wohlgefühlt. „Ich will hier gar nicht mehr weg“, sagte sie. Die Hausgemeinschaft sei toll, das Miteinander prima. Zusammen mit Mitbewohnern des Viertels war sie nun auch zum „letzten Spatenstich“ gekommen.

Männer und Frauen in Anzügen und weißen Helmen setzen einen symbolischen ersten Spatenstich.

Der erste Spatenstich für das Focus-Gebäude soll letzter im Rheintal-Quartier sein.

„Mit dem Focus-Gebäude vollenden wir jetzt nicht nur hier ein weiteres Haus, wir setzen auch den Schlussstein eines gesamten Quartiers“, sagte Reiter-Mönke. Ganz bewusst sei der Name Focus gewählt. Denn architektonisch und städtebaulich soll das sechsstöckige Gebäude mit Tiefgarage und 32 Wohneinheiten der Fokus des Rheinquartiers werden. „Es wird Identität stiften“, beschrieb die Unternehmerin den geplanten Neubau. Sie sprach von einem Gebäude, das auffallen und dem Quartier seinen unverwechselbaren Charakter geben soll.

Drumherum ist zudem geplant, einen Platz für die Menschen zu schaffen mit hoher Aufenthaltsqualität mit Wasserspiel und Bäumen und Sitzgelegenheiten. „Für Wesseling ist das heute schon ein ganz besonderer Spatenstich“, freute sich auch Bürgermeister Ralph Manzke. In seiner kurzen Ansprache machte er deutlich, wie wichtig solche Bauprojekte für eine Stadt seien. Es gebe viel zu wenige Unternehmer, die so wie die Bernd Reiter Gruppe jetzt bauen – die trotz der aktuell vielleicht schwierigen Gesamtlage einfach machen. „Und hier geht es jetzt sogar in die Zielgerade – hier im Quartier können bald 1000 Menschen ein neues Zuhause haben“, lobte er.

„Bei uns geht es weiter“, verriet schließlich der Geschäftsführer des Unternehmens, Florian Nedden, die Philosophie des Familienunternehmens. So sei unter anderem für Herbst 2026 in Hürth-Efferen ein Bauprojekt geplant, bei dem ein Büroquartier in 48 Wohneinheiten umgebaut werde.

Doch erst einmal liegt der Fokus auf Wesseling – auf der Fertigstellung des Rheinquartiers. Baustart für das Focus-Gebäude ist am 23. März. Spätestens im Juli 2027 sind die Wohnungen fertig. Weitere Informationen hier.