Königswinter – Viel Glück hatten zwei Bulgaren auf der Autobahn 3 bei einem Verkehrsunfall am Samstag Nachmittag gegen 16.20 Uhr. Sie waren mit ihrem Wagen in Richtung Frankfurt unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache wenige Kilometer vor der Ausfahrt Siebengebirge unter einen Lastwagen schleuderten. Das Auto wurde dabei auf der Beifahrerseite komplett bis zur A-Säule eingedrückt.
Die Feuerwehr Sankt Augustin musste den 44-jährigen Beifahrer mit schwerem Gerät aus dem Wrack schneiden. Der Fahrer (43 Jahre) konnte sich selber befreien. Trotz des total zerstörten Fahrzeuges, wurde nur der Beifahrer schwerer verletzt und musste vom Notarzt behandelt werden.
Glück hatten die Insassen auch, weil die Feuerwehr sich schon auf der Autobahn befand. Nur wenige Minuten vor dem Unfall wurden die Kräfte nämlich alarmiert, weil ein Lastwagen angeblich brennen sollte. Es war aber nur ein geplatzter Turbolader. Auf dem Rückweg bemerkten die Kräfte dann das verunfallte Auto der Bulgaren. Während der fast zweistündigen Rettungsarbeiten blieb eine der drei Fahrspuren in Richtung Frankfurt gesperrt.
