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Zukunft der Nordbrücke unklarMinister spricht von „dramatischen Auswirkungen“

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Bundesverkehrsminister Schnieder besucht Bonner Nordbrücke

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat versichert, dass die Bonner Nordbrücke für ihn derzeit oberste Priorität hat.

Die gesperrte Nordbrücke in Bonn hat für den Bund „absolute Priorität“. Ob die wichtige Rheinquerung wieder öffnet, ist unklar.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) räumt der Entspannung der Verkehrssituation nach der Schließung der stark frequentierten Nordbrücke in Bonn „absolute Priorität“ ein. Als Anlass für diese Einstufung nannte der Politiker während einer Inspektion vor Ort die „dramatischen Auswirkungen“.

„Die Bedeutung der Brücke ist enorm für Bonn und für die umliegende Region“, äußerte Schnieder. „Die prägende Ost-West-Verbindung - etwa 100.000 Fahrzeuge am Tag, aber auch den Rad- und Fußverkehr wollen wir nicht unterschlagen, auch der ist wichtig.“

Autobahn GmbH sieht Nordbrücke als Top-Projekt

Michael Güntner, der Leiter der Autobahn GmbH des Bundes, bekräftigte ebenfalls, dass die Bonner Nordbrücke für sein Unternehmen aktuell das Projekt mit der höchsten Priorität darstelle. „Wir werden alles tun, hier die Probleme schnellstmöglich zu lösen“, fügte er hinzu. Ob eine Wiedereröffnung der Brücke realisierbar ist, bleibt derzeit allerdings offen.

Laut Dirk Brandenburger, dem technischen Geschäftsführer der Autobahn GmbH, finden momentan technische Prüfungen statt. Er führte aus: „Es müssen dann erneute statische Berechnungen durchgeführt werden, um zu einer ingenieurtechnisch belastbaren Aussage zu kommen, um dann entscheiden zu können: Kann das Bauwerk noch in irgendeiner Art und Weise mit technischen Möglichkeiten nochmal ertüchtigt werden oder kommen wir in eine Situation, wo das Bauwerk dauerhaft gesperrt bleiben muss? Darüber möchte ich heute nicht spekulieren.“ Detailliertere Informationen könnten eventuell in einigen Tagen vorliegen.

Zukunft der Rheinbrücke noch ungewiss

Auch Oliver Krischer (Grüne), der Verkehrsminister von NRW, vertrat die Ansicht, dass Mutmaßungen hinsichtlich der Zukunft der Brücke gegenwärtig fehl am Platz seien. Zunächst müsse der tatsächliche Zustand des Bauwerks ermittelt werden, wofür die Ergebnisse der Untersuchungen abzuwarten seien.

„Sicherheit hat immer oberste Priorität“, betonte auch Schnieder. „Jetzt geht es darum, dass wir möglichst schnell diese Brücke wieder befahrbar machen.“ Er fügte hinzu, dass der Bund sich mit Nachdruck dafür einsetzen werde, die resultierenden Behinderungen auf ein Minimum zu beschränken.

Am Mittwoch erfolgte die Sperrung der verkehrsreichen Autobahnbrücke über den Rhein auf unbestimmte Zeit, nachdem neue Mängel aufgedeckt wurden. Bei Untersuchungen hatte man unter anderem Spalten im Beton sowie Rostschäden am Bewehrungsstahl gefunden.

Die Nordbrücke in Bonn ist ein Bestandteil der Autobahn 565 und stellt die zentrale Ost-West-Achse für die gesamte Umgebung dar. Bis zu ihrer Schließung verzeichnete sie ein erheblich höheres Verkehrsaufkommen als die bereits seit Längerem gesperrte Rahmede-Talbrücke der A45. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.