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SchleichtempoAuf Gladbacher Stationsstraße dürfen Busse nur fünf Stundenkilometer fahren

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Ein Linienbus fährt auf einer breiten Straße Richtung Busbahnhof.

Nur noch fünf Stundenkilometer schnell dürfen Busse auf der Stationsstraße fahren.

Wegen massiver Schäden an der Fahrbahn am Busbahnhof verordnete die Stadt den Bussen das ungewöhnliche Tempolimit. 

Die Stationsstraße gilt eine der größten Herausforderungen der städtischen Straßen. Bislang galt dies mit Blick auf den Verkehr und die Stausituation: In Höhe des Bus- und S-Bahnhofs queren Passanten in einer besonderen Zone die Fahrbahn, es gilt Tempo 20 für die Verkehrssicherheit.

Ein Zebrastreifen ergänzt das Angebot für die Fußgänger. Autofahrer müssen warten, der Verkehr staut sich häufig zurück bis zum Kreisel am Driescher Kreuz und von dort weiter in die Hauptachsen. Andererseits ist die Stationsstraße eine wichtige Querverbindung zur Paffrather Straße und nach Schildgen, Odenthal und Leverkusen. Tausende Fahrzeuge sind dort jeden Tag unterwegs.

Erhebliche Fahrbahnschäden führen zu Tempo 5 für Busse

Jetzt kommen massive Fahrbahnschäden hinzu. In einem Teilstück ist die Situation derart gravierend, dass Linienbusse bereits mit ihrem Unterboden auf Aufpflasterungen aufsetzen. Fahrer der Wupsi hatten die Gefahrenstellen gemeldet, der Bauhof die Situation bestätigt.

Um die Verkehrssituation kurzfristig zu gewährleisten, hatte die Stadt kurzzeitig Tempo 5 als Geschwindigkeitsbegrenzung für Linienbusse und alle anderen Fahrzeuge angeordnet. Mittlerweile hat die Stadt die Beschilderung ergänzt. Hinzu gekommen sind Warnschilder „Achtung Fahrbahnschäden“.

Sperrung der Stationsstraße würde den Linienverkehr massiv stören

Für den allgemeinen Verkehr setzte die Stadt die Geschwindigkeitsbegrenzung wieder auf Tempo 20 hoch. Die Begrenzung von fünf Stundenkilometern gilt jetzt wieder ausschließlich für Busse. Damit sollen Schäden an Fahrzeugen und Fahrbahn vermieden werden. Eine Sperrung der Stationsstraße würde den Busbahnhof vom Straßenverkehr abkoppeln und zu massiven Störungen im Linienverkehr führen. Über die Stationsstraße fahren die Linienbusse den Busbahnhof an.

In den vergangenen Monaten hatten auch große Gelenkbusse im Schienenersatzverkehr der S11-Linie die Stationsstraße befahren. Die Stadt arbeitet bereits mit Hochdruck an einer Reparatur. Angebotsanfragen bei Unternehmen seien eingeholt worden. Ziel sei es, die Schäden so schnell wie möglich zu beheben. Nach Möglichkeit solle dies bei Nachtarbeit geschehen. Auf diese Weise sollen Störungen für den Verkehr vermieden werden.