Rund 20 Einsatzkräfte der Polizei kontrollierten am Mittwoch die Drogenszene in der Bonner Innenstadt.
Drogen-Razzia in BonnPolizei nimmt drei Männer fest und hebt Drogenverstecke aus

Die Polizei bei einem Einsatz in Bonn. (Symbolfoto)
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Am Mittwoch (21. Januar) hat die Bonner Polizei erneut Kontrollen zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität in der Bonner Innenstadt durchgeführt. Wie die Behörde mitteilte, waren rund 20 Einsatzkräfte, darunter auch Zivilbeamtinnen und Zivilbeamte, im Einsatz. Ein Schwerpunkt der Kontrollen lag in den Bereichen des Bonner Hofgartens, des Kaiserplatzes und des Zentralen Omnibusbahnhofes. Insgesamt wurden 36 Personenkontrollen durchgeführt und 16 Platzverweise ausgesprochen.
Polizist bei Einsatz im Gesicht geschlagen
Im Zuge des Einsatzes leiteten die Polizistinnen und Polizisten sechs Ermittlungsverfahren wegen Handels mit Betäubungsmitteln ein und entdeckten drei Drogenverstecke. Unter anderem beobachteten die Einsatzkräfte einen 23-jährigen mutmaßlichen Dealer im Hofgarten beim Verkauf von Cannabis. Als ihm auf der Wache die Beschlagnahme seiner zwei Mobiltelefone eröffnet wurde, schlug er einem Polizeibeamten ins Gesicht. Ein Richter ordnete die Ingewahrsamnahme des 23-Jährigen an. Der Polizeibeamte wurde leicht verletzt.
Wohnung von mutmaßlichem Dealer durchsucht
Gegen den 23-Jährigen wird nun wegen des Handels mit Cannabis, wegen Körperverletzung sowie tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Auch gegen einen 22-jährigen Mann wird wegen mutmaßlichen Drogengeschäften ermittelt. Er wurde ebenfalls im Hofgarten dabei beobachtet, wie er mehrfach Cannabis verkaufte. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung stellten die Ermittler und Ermittlerinnen Kokain, ein Mobiltelefon sowie mutmaßliches Dealgeld sicher.
Ein 26-Jähriger, gegen den bereits ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und ein Platzverweis ausgesprochen worden war, wurde von den Einsatzkräften kurz darauf erneut im Hofgarten angetroffen. Er wurde zur Durchsetzung des Platzverweises ebenfalls in Gewahrsam genommen. (red)
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