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Wechsel in die GeschäftsführungVeränderung in der Stadtverwaltung: Bölinger verlässt Rheinbach

Der Technische Beigeordnete wechselt zum 1. Januar 2027 in die Geschäftsführung der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Torsten Bölinger in seinem Büro.

Der Technische Beigeordnete der Stadt Rheinbach, Torsten Bölinger, verlässt die Verwaltung zum 1. Januar 2027. Wie die Stadt mitteilt, bat er um seine Entlassung aus dem Beamtenverhältnis, um in der Geschäftsführung der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler (AuEG) eine neue Funktion zu übernehmen.

In Rheinbach verantwortete Bölinger die Fachbereiche Stadtentwicklung, Klimaschutz und Bauordnung sowie Kommunales Infrastruktur- und Gebäudemanagement und prägte damit maßgeblich die bauliche und planerische Entwicklung der Stadt.

Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel würdigt den scheidenden Beigeordneten: „Torsten Bölinger hat mit großem persönlichen Einsatz und hoher fachlicher Kompetenz wichtige Themen für die Entwicklung unserer Stadt vorangebracht. Dafür danke ich ihm ausdrücklich.“ Besonders hebt Phiesel den Wiederaufbau nach der Unwetterkatastrophe sowie das Hochwasser- und Starkregenschutzkonzept hervor, das er als für Rheinbach „herausragend bedeutsam“ bezeichnet. Auch der Verkehrsentwicklungsplan und das Baulandmanagement tragen Bölingers Handschrift.

Zugleich betont Phiesel die persönliche Seite des Abschieds: „Wir haben eng zusammengearbeitet und konnten uns in schwierigen Situationen aufeinander verlassen. Ich bedauere seinen Weggang und freue mich zugleich für ihn, dass sich ihm eine hervorragende berufliche Perspektive eröffnet.“

Lösung für die Übergangszeit

Für die Übergangszeit hat die Verwaltung eine Lösung vorbereitet. Ab dem 1. Januar 2027 übernimmt Phiesel den Fachbereich Stadtentwicklung, Klimaschutz und Bauordnung. Den Fachbereich Kommunales Infrastruktur- und Gebäudemanagement leitet Kämmerer Ralf Kabus. So seien auch in dieser Phase klare Zuständigkeiten gewährleistet.

Die künftige Organisation des Geschäftsbereichs werde mit dem Verwaltungsvorstand erarbeitet und mit dem Rat abgestimmt. Ob und wann eine dauerhafte Nachfolge als Technischer Beigeordneter besetzt werden soll, geht aus der Mitteilung nicht hervor.

Phiesel betont, dass die begonnenen Projekte weitergeführt werden: „Mit klaren Verantwortlichkeiten und einer verlässlichen Organisation werden wir dafür sorgen, dass an seine Arbeit angeknüpft wird.“