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120 Jahre RadclubHennefer Radsporttag bot Touren mit mehr als 1900 Höhenmetern

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Mit dem Radsporttag in Hennef feierte der Verein Cito in diesem Jahr auch Jubiläum.

Mit dem Radsporttag in Hennef feierte der Verein Cito in diesem Jahr auch Jubiläum.

An drei Verpflegungsstationen kümmerten sich die Ehrenamtler des Radclubs Cito um die Radlerinnen und Radler auf den Strecken.

Blauer Himmel und vor allem am Vormittag bestes Radfahrwetter waren ein durchaus festlicher Rahmen für das 120-jährige Vereinsbestehen des Hennefer Radclubs Cito. Das wurde am Sonntag mit dem 8. Hennefer Radsporttag gefeiert. Für die zahlreichen Ehrenamtler des Jubilars hieß das sehr früh aufstehen, war doch der Start ab 7 Uhr möglich.

Einige machten sich auf den Weg, um die drei Verpflegungsstationen mit 250 Kilogramm Lebensmitteln und 600 Litern Getränken einzurichten. Andere Cito-Mitglieder, die unschwer an den weißen Jubiläums-Poloshirts auszumachen waren, standen an der Anmeldung parat oder am reich gedeckten Frühstücksbuffet.

Ehrenamtliche des Radclubs Cito aus Hennef in ihren weißen Jubiläums-Shirts.

Ehrenamtliche des Radclubs Cito aus Hennef in ihren weißen Jubiläums-Shirts.

„Erfahrungsgemäß kommen viele an, ohne daheim gefrühstückt zu haben“, wusste Cito-Pressemann Jörg Stanke: „Die freuen sich über Kaffee,  frischen Kuchen und belegte Brötchen.“

Strecken von 50 bis 160 Kilometern und bis zu 1900 Höhenmeter möglich

Ebenfalls reichhaltig war das Streckenangebot, das die Ansprüche der Freizeit-E-Biker ebenso bediente wie die der ambitionierten Hi-Tec-Carbon-Sportler. Wie gewohnt konnten sich die Rennradfahrer und -fahrerinnen auf vier Strecken von 50 bis 160 Kilometern und von 540 bis 1900 Höhenmetern das Subkutanfett von den Hüften radeln. Auf der Gravelbike-Strecke ging es 55 Kilometer rund um Hennef bis hoch nach Asbach.

Die Familie Hawle aus Stoßdorf nutzte das breite Angebot. Während Vater Philipp Hawle die 50 Kilometer lange Rennradstrecke in Angriff nahm, setzte Ehefrau Verena Hawle mit den Zwillingen Hanna und Philipp im Fahrradanhänger auf die neue Familientour über 28 Kilometer. Eine tolle Möglichkeit sei das für eine Familie, unterstrichen die Eheleute, sie seien viel mit den Rädern unterwegs.

Familie Hawle aus Stoßdorf, Philipp, Verena und die Zwillinge Hanna und Philipp.

Familie Hawle aus Stoßdorf, Philipp, Verena und die Zwillinge Hanna und Philipp.

Ebenfalls neu auf der Ausschreibung war die Fast-Track-Runde über 80 oder 120 Kilometer, die vom Vorsitzenden Jörg Bender im Pulk auf die Strecke geschickt wurden. Freilich nicht, ohne vorher von ihm belehrt worden zu sein, dass es kein Rennen sei, sondern eine Tourenfahrt nach allen Regeln der Straßenverkehrsordnung.

„Super Idee“, habe es in der Rückmeldung von den Fast-Treckern geheißen, berichtete Jörg Stanke. Auch sonst gab es viel Lob. Wie bei den Frauen, die sich am erstmals angebotenen 80 Kilometer langen „Ladies Ride“ beteiligten. Als Guides agierten drei Fahrerinnen vom Veranstalter, darunter Ulla Klee-Bender.

Jubiläumsgeschenk für Radelnde

Als „innovative Idee“ sei das neue Modell von den Teilnehmerinnen gelobt wurde, erzählte sie. „Es herrschte von Anfang an eine tolle Stimmung“, die sich nach Zielankunft bei Kaffee und Kuchen fortgesetzt habe, so Klee-Bender. Sie sprach von einem „großen Erfolg“, den man im nächsten Jahr wieder aufgreifen wolle. Mit einem 20er Schnitt war die Gruppe unterwegs, ohne Pannen oder Unfälle. Was laut Stanke für die gesamte Veranstaltung galt.

Gut angenommen von den Gästen wurden das Stirnband als Jubiläumsgeschenk für alle Radelnden, ein „Fahrrad-Testival“, wo man sein Rad prüfen lassen konnte, eine Gesundheitsberatung und ein Kinder-Parcours, auf dem sich die Kleinsten austoben konnten. Ein „dickes Lob“ an Bürgermeister Mario Dahm und seine Verwaltung gab es von Jörg Bender: „Wir sind so dankbar, dass wir die Halle und Infrastruktur nutzen dürfen. Es war ein toller Support.“ „Ein supertolles Team“ nannte er die Helfer und Helferinnen seines Vereins.