Getränkekauf mit Falschgeld: Diese Schnapsidee kam einen 25-Jährigen im Hennefer Schaukelkeller teuer zu stehen. Er landete vor dem Amtsgericht.
Schaukelkeller HennefWoher kamen die falschen Fuffziger?

Falsch oder echt? Eine Kellnerin in der Diskothek Schaukelkeller erkannte direkt den imitierten Fünfzig-Euro-Schein - trotz schummrigen Lichts. (Symbolfoto=
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Woher kamen die beiden falschen Fuffziger? Lagen die Geldscheine auf dem Boden der Disko Schaukelkeller in Uckerath? Oder hatte ein Kumpel sie dem Angeklagten zugesteckt, damit der 25-Jährige die georderten Getränke bezahlen konnte?
Was genau geschehen war am 4. Februar 2024 um 2 Uhr morgens, das blieb vor dem Amtsgericht im Dunkeln, Richter Hauke Rudat zitierte die diversen, widersprüchlichen Zeugenaussagen aus den Vernehmungsprotokollen.
Kellnerin erkannte den Täuschungsversuch in der Hennefer Disko
Klar wurde nur, dass der Versuch, mit einem der imitierten Scheine die Runde zu bezahlen, eine Schnapsidee war. Trotz des schummrigen Lichts und der vorgerückten Stunde erkannte die erfahrene Kellnerin den Täuschungsversuch sofort und alarmierte die Polizei.
Mehr als zwei Jahre später kam es zur Hauptverhandlung. Sechs Zeugen waren geladen, drei nur erschienen. Am Ende musste niemand aussagen, da der bislang nicht vorbelastete Eitorfer die Tat einräumte. So konnte Rudat kurzen Prozess machen und das Verfahren gegen eine Geldbuße von 500 Euro - zahlbar in fünf 100-Euro-Raten - einstellen.
Die Weste des Angeklagten bleibt somit weiß. Er muss zusätzlich die Gerichtskosten und die Zeugengelder für Anreise, Parkgebühren und Verdienstausfall bezahlen.
Aber vielleicht zeigen sich seine Kumpel ja kulant und legen zusammen. Zumindest einer könnte sein schlechtes Gewissen so beruhigen. Laut Aussage des Angeklagten hatte einer seiner Begleiter die falschen Fuffziger aus dessen Portemonnaie gezogen und ihm in der Disko in die Hand gedrückt. Der Name allerdings blieb ebenfalls im Dunkeln.
