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Spätes WahlergebnisKönigswinter unterschätzte bei der Europawahl die Zahl der Briefwähler

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Eine Frau sortiert rote Briefwahlumschläge.

Die Zahl der Briefwähler steigt – auch in Königswinter mussten viele ausgezählt werden. 

Am Europawahlabend ließen die Ergebnisse aus Königswinter auf sich warten. Stadtsprecher Florian Striewe erklärt, warum.

Während der gesamte Rhein-Sieg-Kreis schon ausgezählt war, hakte es am Sonntagabend in Königswinter. Die Ergebnisse zweier Briefwahlbezirke ließen bis 23.44 Uhr auf sich warten, sodass das vorläufige amtliche Endergebnis für die Stadt und in Folge auch für den Rhein-Sieg-Kreis erst kurz vor Mitternacht vorlag. Woran haperte es?

In Königswinter hat sich wegen der „Fülle an Briefwahlunterlagen“ nach Angaben von Stadtsprecher Florian Striewe die Auszählung der Stimmen der Europawahl am Sonntagabend aus Personalmangel verzögert.

Briefwahl in Königswinter: Weitere Wahlhelfer mussten hinzugeholt werden

Weitere Wahlhelfer hätten am Abend noch aus dem gesamten Team zur Auszählung der Briefwahlstimmen hinzugeholt werden müssen, sagte Striewe auf Anfrage. Man habe unterschätzt, wie viel Arbeit die Briefwahlunterlagen machten.

Von einer Fehlplanung – die Zahl der Briefwähler steigt bundesweit seit langem – mochte Florian Striewe aber nicht sprechen. Mit Blick auf die kommenden Wahlen müsse man sich bei der Stadt jedoch anders aufstellen. Striewe sprach von der „Notwendigkeit einer Anpassung“.