In einem Tunnel der B42 sicherten die Feuerwehren aus Königswinter, Oberdollendorf und Eudenbach die Löschwasserversorgung für den Notfall.
Im Tunnel B42Feuerwehr Königswinter sichert Löschwasserversorgung

Der Tunnel der B42 zwischen Königswinter und Oberdollendorf war am Freitag gesperrt; dort ist die fest installierte Löschwasserleitung defekt, nun gibt es ein Provisorium.
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Feuerwehrschläuche liegen seit Freitag im Tunnel der B 42 zwischen Königswinter und Oberdollendorf. Und sie werden dort wohl noch eine ganze Weile bleiben müssen.
Feuerwehr verlegte 1,2 Kilometer Schlauch im Tunnel
Im Vorfeld war festgestellt worden, dass die fest installierte Löschwasserleitung im Tunnel defekt ist. Ursache sind vermutlich Ausschwemmungen. Die Polizei sperrte die Bundesstraße und rief die Feuerwehr Bonn – die das Schutzkonzept für die Tunnel entwickelt hatte – sowie die Löschgruppe Oberdollendorf. Mithilfe des Schlauchwagens aus Eudenbach verlegten die Einsatzkräfte rund 1,2 Kilometer Schlauch auf beiden Seiten des Tunnels.
Über die Treppenhäuser könnte im Notfall an verschiedenen Stellen Wasser eingespeist werden. Eine ähnliche Lösung gab es vor geraumer Zeit schon einmal im Godesberger Straßentunnel. Eine schnelle Reparatur ist übrigens nicht in Sicht: Man müsse mit etwa sechs Monaten rechnen, hieß es am Freitag.
