Bei Grünenborn suchten Polizei und Feuerwehr nach einer Person. Sie fanden sie an einem Bach. Sie hatte nur kurz um Hilfe gerufen.
K16 drei Stunden gesperrtHubschrauber-Crew findet verunglückte Frau im Wald bei Lohmar

Der Ford Fiesta war auf den Waldweg geraten und gegen einen Baum geprallt.
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In Lohmar haben Polizei und Feuerwehr in der Nacht auf Dienstag nach einer hilflosen Autofahrerin gesucht. Dabei kam auch ein Hubschrauber zum Einsatz. Wie die Polizei berichtet, war die Frau um kurz vor 1 Uhr zunächst von der B484 von Neuhonrath bergauf zur Bonner Straße gefahren.
Durch eine Lücke in der Leitplanke geriet sie jedoch auf einen abschüssigen Waldweg, wo der Ford Fiesta gegen einen Baum prallte. Die Frau wählte den Notruf, doch blieb nicht für Rückfragen am Telefon. Die Rettungsleitstelle ortete ihr Telefon, um den ungefähren Unfallort zu haben.
Feuerwehrleute suchten mit Taschenlampe nach Autorfahrerin
Der Löschzug Wahlscheid der Freiwilligen Feuerwehr Lohmar konnte das Auto entdecken, von der Straße aus war es kaum zu entdecken. Die Fahrerin jedoch war nicht zu sehen. Es galt die Befürchtung, dass sie verletzt im Wald liege.
Die Feuerwehrleute machten sich mit Taschenlampen auf die Suche, zugleich stieg ein Polizeihubschrauber auf. Aus der Luft konnte die Besatzung schon nach kurzer Zeit eine Person im Wald ausfindig machen. Anschließend verharrte der Hubschrauber fast eine Stunde in der Luft, um die Rettungskräfte am Boden zu der Stelle zu führen und sie auszuleuchten.
Die Frau saß an einem Bach und hielt ihre Füße ins Wasser. Sie war ansprechbar, hatte aber zuvor nicht auf Rufe reagiert. Sie war unterkühlt. Die Feuerwehrleute brachten die 68-Jährige in einer Schleifkorbtrage nach oben, ein Rettungswagen brachte sie ins Krankenhaus nach Siegburg. Die K16 blieb während der Suche rund drei Stunden gesperrt, das Auto wurde erst bei Tageslicht geborgen. Warum die Frau in den Wald fuhr und sich nicht bemerkbar machte, ist unklar.
