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Ursache unklarTotholz brennt an der Nato-Rampe in Niederkassel

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An einem Flussufer brennt es; Feuerwehrleute halten Abstand.

Die Feuerwehr löschte den brennenden Haufen, der am Rheinufer lagerte.

Zeugen von der anderen Rheinseite meldeten das Feuer per Notruf.

Die Freiwillige Feuerwehr Niederkassel musste am Dienstagnachmittag (14. Juli) einen Stapel brennendes Totholz an der Nato-Rampe löschen. Wie Phileas Stiehl, Pressesprecher der Feuerwehr, berichtete, waren die Wehrleute gegen 15.20 Uhr durch einen Notruf vom anderen Rheinufer alarmiert worden. „An der Nato-Rampe waren gerade keine Leute unterwegs.“

Niederkasseler Feuerwehr holte Löschwasser aus dem Rhein

Als der Tagesalarm und die Löscheinheit Rheidt eintrafen, brannte der Stapel bereits lichterloh. „Das sind Stämme und Äste, die das Wasserstraßenschifffahrtsamt zersägt oder als Treibholz aus dem Rhein geholt hat“, so Stiehl. Zur Unterstützung wurde noch die Löscheinheit Ranzel hinzugerufen. „Wir haben dann eine Pumpe in den Rhein gesetzt, die unsere Fahrzeuge gespeist hat. Wir haben mit mehreren Schläuchen gelöscht“, sagte der Pressesprecher.

Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen den Brand von aufgestapeltem Holz.

Die Feuerwehr löschte den brennenden Haufen, der am Rheinufer lagerte.

„Weil das Feuer sehr tief in den Stapel eingedrungen ist, haben wir vom Bauhof zwei Radlader kommen lassen, die das Holz auseinander gezogen haben.“ Die Arbeiten zogen sich bis in den Abend, erst gegen 19 Uhr war der Einsatz beendet. „Vorher mussten wir noch zwei Bäume fällen, weil die angebrannt waren und umzustürzen drohten“, sagte Stiehl.

Zwei Feuerwehrmänner und ein städtischer Arbeiter seien bei den Arbeiten leicht verletzt worden: „Der eine hat sich in den Finger geschnitten, der andere hat beim Öffnen eines Kanisters Benzin ins Auge bekommen.“ Das Deutsche Rote Kreuz habe die Einsatzkräfte mit Getränken versorgt. Die Ursache für das Feuer ist unklar.