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Alte Munition in NaturschutzgebietenRhein-Sieg-Kreis warnt vor Lebensgefahr bei Geocaching

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Auf einem Handy ist ein digitaler Kompass zu sehen, der GPS-Koordinaten anzeigt. Daneben nimmt eine Person ein Röhrchen mit einem Geo-Cache aus dem Boden.

Der Rhein-Sieg-Kreis sieht Geocaching mittlerweile als problematisch an. Immer wieder kommen die Schatzsucher von den legalen Wegen in Naturschutzgebieten ab. (Symbolfoto)

Mit Geocaching ist eine GPS-Schnitzeljagd gemeint. Die Verstecke befinden sich oftmals in Naturschutzgebieten. Doch das scheint problematisch zu sein.

Geocaching wird für die Natur in der Region offenbar zum Problem. Laut Kreisverwaltung findet die Schatzsuche mit GPS-Unterstützung häufiger in Naturschutzgebieten statt. Dabei liefen die Geocacherinnen und Geocacher oft abseits der erlaubten Wege.

In den vergangenen Wochen seien den Mitarbeitenden des Ordnungsaußendienst vermehrt illegale Pfade in den Naturschutzgebieten aufgefallen, die scheinbar ins Nichts führten.

Alte Munition macht Geocaching lebensgefährlich

Sie vermuten, dass die Schatzsucher bei ihrem Hobby meist unwissentlich von den erlaubten Wegen abkommen. In der Wahner Heide würden die Schätze mitunter vergraben. Das sei lebensgefährlich, da sich dort noch alte Munition befinde.

Die Regeln, die in den Naturschutzgebieten im Kreisgebiet gelten, müssten auch beim Geocaching eingehalten werden, heißt es aus dem Kreishaus. (pf)

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