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SiegburgHerumstreunender Schäferhund führt Polizei zu Marihuana-Plantage

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Symbolbild.

Siegburg – Die Siegburger Polizei hat am Dienstag einen herumstreunenden Schäferhund eingefangen und dabei eine Marihuana-Plantage bei den Besitzern entdeckt.

Das Tier lief laut Polizei am Mittag im Bereich der Isaac-Bürger-Straße in Zange umher. Autofahrer hatten zuvor die Beamten alarmiert. Eine Streife fing den friedlichen Schäferhund ein. Passanten wiesen die Beamten darauf hin, dass das Jungtier vermutlich aus der Nähe stamme. Die Polizisten fuhren zu der Adresse und stellten fest, dass die Wohnungstür des Apartments offen stand.

Siegburg: Aus dem Haus drang Marihuana-Geruch

Vermutlich hatte der Hund die Tür von innen geöffnet und seinen Spaziergang durch Siegburg gestartet. Aus der Zweizimmerwohnung drang starker Marihuana-Geruch, weswegen die Beamten einen Blick hineinwarfen.

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Im Schlafzimmer hatten die Bewohner einen Kleiderschrank zum Gewächshaus umgebaut. Noch während die Beamten die fünf Pflanzen sicherstellten, erschienen die Mieter der Wohnung. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts des illegalen Drogenanbaus ermittelt.

Der Hund durfte bei ihnen bleiben. Der Malinois gehört einer Rasse an, die oft zu Polizeihunden ausgebildet wird. Ob die Aufdeckung der Marihuana-Plantage seine Karrierechancen fördert, ist nicht bekannt. (mfu)