Die Stadt Troisdorf hat im Aggerstadion eine Netzwerk- und WLAN-Infrastruktur installiert. Damit wurde ein weiteres Projekt aus der Sportentwicklungsplanung „Sport und Bewegung in Troisdorf 2040“ umgesetzt. Das teilte die Stadt jetzt mit. Das Schul-, Sport- und Kulturamt realisierte die Maßnahme demnach gemeinsam mit der städtischen IT-Abteilung und mit Unterstützung von Freifunk. Ziel war es, die digitalen Voraussetzungen für den Wettkampf- und Vereinsbetrieb zu verbessern und die Sportstätte zukunftsfähig aufzustellen.
Vom ersten Gedanken bis zur Bewährungsprobe
Erste Überlegungen zur digitalen Ausstattung des Aggerstadions reichen bis ins Jahr 2022 zurück. Im Zuge der Sportentwicklungsplanung wurde das Vorhaben als konkretes Projekt aufgegriffen und durch das Schul-, Sport- und Kulturamt vorangebracht. Ein wichtiger Meilenstein waren die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften am 12. und 13. September im Aggerstadion. Die Ämter wollten sie bis dahin unter realen Wettkampfbedingungen erproben.
Die neue Infrastruktur bewährte sich laut Mitteilung der Stadt am Veranstaltungswochenende: Messgeräte übermittelten Wettkampfzeiten, zusätzliche Displays zeigten Informationen an, und die sportliche Leitung nutzte einen Besprechungsraum als Arbeitsbereich. Die Ausstattung steht Vereinen und Veranstaltern zur Verfügung und schafft verlässliche Voraussetzungen für digitale Anwendungen im Sportbetrieb. Die Anforderungen der Wettkampforganisation haben Vorrang gegenüber der Nutzung des öffentlichen WLAN.
Kostenloses Freifunk-WLAN für Besucherinnen und Besucher
Zusätzlich können Besucherinnen und Besucher das öffentlich zugängliche Freifunk-WLAN kostenlos und ohne Angabe persönlicher Daten nutzen. Auch dieses Angebot wurde bei den Meisterschaften gut angenommen: Zeitweise waren 173 Geräte gleichzeitig angemeldet.
Bürgermeister Alexander Biber erklärt: „Ich danke allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank gilt dem Verein Freifunk für die Unterstützung bei Planung, Einrichtung und Betrieb des WLAN sowie für den technischen Support. Allein bei der Installation wurden mehr als 60 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet. Dieses Engagement hat entscheidend zum Erfolg des Projekts beigetragen.“ (joh)

