Die Rauchmelder piepsten laut in der Nacht, die Nachbarn des Mehrfamilienhauses am Hessenweg im Stadtteil Rotter See waren kurz vor 0.30 Uhr am Mittwoch alle aufgeschreckt. Sie rüttelten und klopften an der Tür einer Dachgeschosswohnung, aus der Rauch drang und ein intensiver Geruch nach Verbranntem. Sie alarmierten die Feuerwehr.
Nach wenigen Minuten bereits waren die ersten Fahrzeuge von der nahe gelegenen Feuerwache an der Larstraße eingetroffen. Auch bei ihnen half kein Klopfen und Klingeln. Über die Drehleiter gelangten sie auf den kleinen Balkon. Einem Feuerwehrmann gelang es mit einer speziellen Technik, den Hebel der Tür zu öffnen, ohne sie gewaltsam aufhebeln zu müssen oder das Schloss zu beschädigen.
Der Bewohner wurde gerettet und dem Rettungsdienst übergeben
Dabei wurde der Bewohner schließlich wach. Er hatte einige Zeit in dem Qualm gesessen und wurde von Feuerwehrleuten nach draußen geführt, die ihn dem Rettungsdienst übergaben. Er wurde erstversorgt, bevor er mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurde. Der Polizei gegenüber sagte er aus, dass er etwas getrunken habe und darüber eingeschlafen sei.
Das Essen auf dem Herd war schließlich angebrannt und der Rauch hatte die Melder ausgelöst. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als zwei Promille. Die Einsatzkräfte mussten nach der Rettung des Mannes lediglich noch seine Räume lüften.

