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StarkregenExtreme Unwetter in NRW möglich – Wetterdienst gibt Vorwarnung heraus

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Hochwasser am Rhein bei Niederkassel

Nordrhein-Westfalen – Der Deutsche Wetterdienst hat für Nordrhein-Westfalen eine Unwetter-Vorwarnung herausgegeben.

Von Nordosten her ziehen am Mittwoch immer wieder kräftige Regenfälle und Gewitter durch, teilte der DWD in Essen mit. Bei Starkregen könnten in sechs Stunden 30 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Stellenweise könne diese Menge auch bei 50 oder sogar 60 Litern liegen. Bei dieser Menge sprechen die DWD-Experten von einem extremen Unwetter, der höchsten Wettergefahrenstufe.

In der Nacht zum Donnerstag halten die Niederschläge zunächst noch an, ziehen dann aber allmählich nach Südwesten ab. Am Donnerstag geht es weiter mit Schauern und Gewittern. Im Norden und Osten seien unwetterartige Starkregenfälle und großkörniger Hagel möglich.

Ruhrschnellwegtunnel unter Wasser

Nass wurde es am Mittwochvormittag zunächst vor allem zwischen Krefeld und dem Bergischen Land.

In Velbert wurden in nur einer Stunde 16 Liter Regenwasser pro Quadratmeter gemessen. Weitere Regenstaffeln erwartete der Deutsche Wetterdienst im Laufe des Tages, Gewitter vor allem am Nachmittag.

In Essen stand im morgendlichen Pendlerverkehr der Ruhrschnellwegtunnel unter Wasser, nach Polizeiangaben waren Autofahrer angehalten, deutlich langsamer zu fahren.

Meteorologin Ines Wiegand vom Deutschen Wetterdienst machte wenig Hoffnung auf besseres Wetter: „Die nächste Gewitterstaffel wartet bereits“, sagte sie am Morgen. (dpa)