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Tödlicher Unfall in NRW18-Jähriger Fahranfänger an Bahnübergang von Zug erfasst und getötet

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Der Wagen des 18-Jährigen wurde nach der Kollision mit der Regionalbahn in ein angrenzendes Feld geschleudert.

Der Wagen des 18-Jährigen wurde nach der Kollision mit der Regionalbahn in ein angrenzendes Feld geschleudert.

Der 18-Jährige wurde mitten auf dem Bahnübergang von der Regionalbahn erfasst. Der Pkw wurde durch die Kollision in ein Feld geschleudert.

An einem unbeschrankten Bahnübergang in Alpen in Nordrhein-Westfalen ist es zu einem tödlichen Unfall gekommen. Wie die Polizei in der Nacht zum Freitag (13. Februar) mitteilte, wurde ein 18-Jähriger mit seinem Auto von einer Regionalbahn erfasst. Er erlag wenig später seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Zu dem folgenschweren Unfall ist es den Angaben zufolge am Donnerstagabend (12. Februar) in Alpen-Menzelen am unteren Niederrhein im Kreis Wesel gekommen. Gegen 18.15 Uhr wollte der Fahranfänger mit seinem Pkw die Bahngleise an dem dortigen unbeschrankten Bahnübergang an der Straße Jägerruh überqueren.

Auto von Regionalbahn erfasst und in Feld geschleudert – Jede Hilfe für 18-Jährigen zu spät

Mitten auf dem Bahnübergang war es dann zur Kollision mit der Regionalbahn RB31 gekommen. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Wagen des 18-Jährigen in ein angrenzendes Feld geschleudert. Das Fahrzeug wurde bei der Kollision völlig zerstört, Trümmerteile wurden hunderte Meter durch die Luft geschleudert.

Der junge Mann wurde lebensgefährlich verletzt und in dem Autowrack eingeklemmt. Den Rettungskräften gelang es schließlich, ihn aus dem Fahrzeug zu befreien. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus in Kamp-Lintfort.

Doch jede Hilfe bereits zu spät. Der 18-Jährige aus Alpen erlag wenig später trotz medizinischer Versorgung seinen schwersten Verletzungen.

Zugbegleiterin bei tödlichem Unfall in NRW verletzt – Polizei ermittelt

Bei dem Zusammenstoß wurde eine Zugbegleiterin leicht verletzt. Die insgesamt 19 Fahrgäste der Regionalbahn blieben unverletzt. Die Bahnstrecke Moers-Xanten war für den Rettungseinsatz sowie für die Bergungsarbeiten komplett gesperrt.

Die Unfallaufnahme wurde durch ein Unfallaufnahme-Team der Kreispolizei Kleve, der Bundespolizei und einem Notfallmanager der Deutschen Bahn unterstützt. Auch ein Notfallseelsorger war mit im Einsatz. Die Bahnstrecke konnte gegen 0 Uhr wieder freigegeben werden. Die Polizei stellt weitere Ermittlungen zur Unfallursache an.

Im Spätsommer 2025 war es an einem Bahnübergang in Willich innerhalb weniger Tage zu drei tödlichen Unfällen gekommen. Im Gegensatz zu dem Todesfall in Alpen handelte es sich hier jedoch um einen beschrankten Bahnübergang. In allen Fällen hatten Menschen versucht, die Gleise trotz geschlossener Schranken zu überqueren.