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Pisa und Gewalt an Schulen
Die Katastrophenstimmung nach miserablen Studien muss kein Dauerzustand sein

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3 min
Schülerinnen und Schüler einer Grundschule sitzen in ihrem Klassenraum.

Schülerinnen und Schüler einer Grundschule sitzen in ihrem Klassenraum. 

Schulen sollen soziale Ungleichheit und Sprachdefizite ausgleichen, Integrationsprobleme lösen und eine sichere Zuflucht sein. Dann dürfen sie nicht personell ausgestattet werden, als bestünde ihre einzige Aufgabe darin, Mathe, Deutsch und Englisch zu unterrichten.

Es ist ein ernüchterndes Bild, welches in dieser Woche von dem deutschen Bildungssystem gezeichnet wurde. Am Dienstag löste Deutschlands beliebteste Bildungsstudie einen zweiten Pisa-Schock aus: Die Schülerinnen und Schüler lesen schlechter, rechnen schlechter, und kennen sich zu wenig in Naturwissenschaften aus. Einen Tag später zeigt das NRW-Lagebild zur Jugendkriminalität zwar insgesamt einen Rückgang der Straftaten, aber mit Blick auf die Schulen fällt die Bilanz mal wieder düster aus: Die Gewalt gegen die Lehrkräfte steigt.

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