Schulen sollen soziale Ungleichheit und Sprachdefizite ausgleichen, Integrationsprobleme lösen und eine sichere Zuflucht sein. Dann dürfen sie nicht personell ausgestattet werden, als bestünde ihre einzige Aufgabe darin, Mathe, Deutsch und Englisch zu unterrichten.
Pisa und Gewalt an SchulenDie Katastrophenstimmung nach miserablen Studien muss kein Dauerzustand sein
Ein Kommentar von Lena Heising
3 min


Schülerinnen und Schüler einer Grundschule sitzen in ihrem Klassenraum.
Copyright: Marcel Kusch/dpa
Es ist ein ernüchterndes Bild, welches in dieser Woche von dem deutschen Bildungssystem gezeichnet wurde. Am Dienstag löste Deutschlands beliebteste Bildungsstudie einen zweiten Pisa-Schock aus: Die Schülerinnen und Schüler lesen schlechter, rechnen schlechter, und kennen sich zu wenig in Naturwissenschaften aus. Einen Tag später zeigt das NRW-Lagebild zur Jugendkriminalität zwar insgesamt einen Rückgang der Straftaten, aber mit Blick auf die Schulen fällt die Bilanz mal wieder düster aus: Die Gewalt gegen die Lehrkräfte steigt.
Lesen Sie weiter mit KStA PLUS...
Dieser Artikel ist nur für PLUS-Abonnenten
Unbegrenzt alle PLUS-Artikel lesen – ab 1,99 € im Monat
Jetzt PLUS freischaltenSie haben bereits ein Abo? Hier anmelden!