Kevin Vogt macht Schluss. Seine Laufbahn als langjähriger Profi in der Bundesliga endet wegen gesundheitlicher Probleme. Der Abwehrspieler war auch für den 1. FC Köln eine prägende Figur.
„Nicht so, wie ich es mir wünsche“Ex-FC-Profi Kevin Vogt beendet seine Karriere

Ex-FC-Profi Kevin Vogt jubelt zusammen mit Anthony Modeste nach dem Derby-Sieg gegen Bayer Leverkusen im November 2015.
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Diese Meldung sorgt auch in Köln für Aufsehen: Kevin Vogt und der VfL Bochum haben sich auf eine vorzeitige Beendigung des bis 2027 datierten Vertrags geeinigt. Als Ursache für diesen Schritt nannte der Klub gesundheitliche Aspekte.
Der Verein gab außerdem die Entscheidung des 34 Jahre alten Profis über seine Zukunft bekannt: „Damit wird Kevin Vogt zugleich seine aktive Karriere als Fußballprofi beenden.“
Vogts Entschluss steht fest: „Es geht nicht mehr so weiter“
Vogt wurde im Sommer 2014 zu einer zentralen Figur im Kader des FC in Köln. Der Abwehrakteur kam seinerzeit vom FC Augsburg zum Geißbockheim. Er trug dazu bei, den Köln in der höchsten deutschen Spielklasse zu festigen.
Unter der Leitung von Trainer Peter Stöger etablierte sich Vogt rasch als Stammspieler. Er bestritt 60 Pflichtpartien für den FC. In zwei Kölner Saisons erzielte er ein Tor und gab fünf Vorlagen.
Vogt galt als Akteur, der Verantwortung übernahm und die Mannschaft mitreißen konnte. Über seine Führungsrolle auf dem Spielfeld äußerte er sich einst selbst: „Herz auf der Zunge gehört dazu“.
Anschließend an seine beiden Jahre in Köln und das Erreichen des Europapokals ging der Abwehrspieler zur TSG Hoffenheim. Mit diesem Verein schaffte er es sogar in die Champions League. Diese Zeit festigte seinen Ruf als herausragender Profi der Bundesliga.
Später spielte er für Werder Bremen sowie den 1. FC Union Berlin. Vogt absolvierte während seiner Laufbahn insgesamt mehr als 300 Partien in der Bundesliga. Er stellte dabei auch eine ungewollte Bestmarke auf, als er 275 Spiele hintereinander kein Tor erzielte. Das ist die längste Serie dieser Art für einen Feldspieler in der Geschichte der Bundesliga.
Der in Witten geborene Spieler plante, das letzte Kapitel seiner Laufbahn bei dem Verein zu verbringen, dem sein Herz gehört. Er kam im Sommer 2025 wieder zum VfL Bochum in die 2. Bundesliga. Das Ziel war der direkte Wiederaufstieg. Sein Körper spielte am Ende aber nicht mehr mit: „Mein Körper hat mir in den vergangenen Monaten aber deutlich gezeigt, dass es nicht mehr so weitergeht, wie ich es mir wünsche.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.