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Neuzugang meldet sich abFC macht zum Testspiel-Auftakt nur das Nötigste

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Der erste Test der neuen Saison liegt hinter dem 1. FC Köln. Gegen den FC Rheinsüd gewann der Bundesligist am Samstagmittag mit 5:0.

Der 1. FC Köln hat im ersten Testspiel der Saison einen glanzlosen 5:0-Sieg gegen den Bezirksligisten Rheinsüd eingefahren.

Vor Anpfiff gab es allerdings einen Dämpfer für den Bundesligisten: Neuzugang Luka Lochoshvili machte vor seinem Debüt Sorgen, er spürte etwas Muskuläres und wurde daher vorsichtshalber geschont. Für ihn rückte kurzfristig Yannick Mausehund in die Startelf. Damit stand kein einziger Neuzugang auf dem Platz.

FC ohne drei Verteidiger im ersten Testspiel

Reigan Heskey saß nach der offiziellen Verkündung am Freitag immerhin auf der Tribüne und schaute seinen neuen Teamkollegen zu. Er wurde in der Pause von den Fans umlagert, alle wollten ein Autogramm oder ein Selfie vom Engländer.

Neben „Locho“ mussten auch Julian Pauli (muskuläre Probleme) und Rav van den Berg (Fußverletzung) passen. In der Abwehr drückt damit schon früh in der Saison der Schuh. Ohne die drei Verteidiger und mit offensiven Anlaufschwierigkeiten brauchte der FC lange, ehe es gefährlich wurde.

„Man hat in Phasen gesehen, dass es eine harte Trainingswoche war“, sagte Wagner nach dem Spiel: „Dass es im letzten Drittel schwer ist, gegen eine Mannschaft, die mit elf Mann in der eigenen Box verteidigt, wissen wir alle. Trotzdem haben wir uns viele Chancen erspielt, müssen natürlich das Tor öfter treffen.“

Es dauerte 15 Minuten, bis der Widerstand des Außenseiters erstmals gebrochen war. Luca Waldschmidt war es, der das erste Tor des Sommers erzielte. Auch beim zweiten Treffer hatte der Angreifer seine Füße im Spiel. Nach seiner Flanke traf Youssoupha Niang zum 2:0.

FC-Neuzugang Reigan Heskey privat beim Testspiel.

Reigan Heskey verfolgte den Test der neuen Kollegen noch als Zuschauer in Zivil.

Da waren allerdings schon 27 Minuten gespielt, der Siebtligist wehrte sich tapfer. Der FC hatte zwar gefühlt 95 Prozent Ballbesitz, fand aber öfter den letzten Pass nicht oder war zu ungenau im Abschluss. Reihenweise flogen die Bälle über das Tor. Und so stand zur Halbzeit ein mageres 2:0.

Nach der Pause wechselte Wagner durch, nur Mausehund blieb. Auch die zweite Elf brauchte Anlaufzeit, um den Riegel von Rheinsüd zu knacken. Erst in der 59. Minute klingelte es erstmals in Durchgang zwei. Nach Flanke von Sebulonsen traf Bülter per Direktabnahme.

Es folgte der schnelle Doppelschlag innerhalb einer Minute. Malek El Mala, der Freitag erstmals im Profitraining war, traf auf Johannessons Vorarbeit. Das 5:0 fiel vom Elfmeterpunkt. Bülter trat an und verwandelte sicher. Danach plätscherte das Spiel vor sich hin, Höhepunkte blieben in der Schlussphase aus.

Der Doppeltorschütze zog nach dem Spiel ein gemischtes Fazit: „Ich denke, es war okay. Gut war es jetzt nicht, aber so einen Test darf man nicht überbewerten. Wir hatten eine anstrengende erste Woche. Wir hatten acht Wochen Pause. Das braucht jetzt einfach ein bisschen Zeit, bis wir wieder in den Rhythmus kommen.“

So spielte der FC: Schwäbe (46. Zieler) - Castro-Montes (ab 46. Sebulonsen), Mausehund, Schmied (ab 46. Simpson-Pusey), Friemel (ab 46. Fürst) - Krauß (ab 46. Irmiev)- Thielmann (ab 46. Maina), Waldschmidt (ab 46. Johannesson), El Mala (ab 46. Afri Akumu) - Yacobi (ab 46. El Mala), Niang (ab 46. Bülter)