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Tragödie bei FC-SpielEintracht-Fan stirbt nach Herzstillstand im Stadion

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Notfall-Einsatz auf der Tribüne des Frankfurter Stadions.

Notfall-Einsatz auf der Tribüne des Frankfurter Stadions. Nun herrscht traurige Gewissheit.

Beim Spiel des 1. FC Köln bei Eintracht Frankfurt kam es auf der Tribüne zu einem Notarzt-Einsatz. Nun herrscht traurige Gewissheit.

Beim Auswärtsspiel des 1. FC Köln bei Eintracht Frankfurt (2:2) am Ostersonntag spielten sich dramatische Szenen im Deutsche-Bank-Park ab. Mitten in einer turbulenten Schlussphase wurde es plötzlich still – der Grund war ein medizinischer Notfall auf der Jürgen-Grabowski-Tribüne im Westen des Stadions.

Laut Augenzeugenberichten kippte ein älterer Mann kurz nach dem zweiten Frankfurter Tor auf seinem Sitz zur Seite. Rettungskräfte waren rasch vor Ort, der betroffene Bereich wurde mit Planen abgeschirmt. Der Mann hatte einen Herzstillstand erlitten und konnte zunächst noch im Stadion reanimiert werden.

Eintracht-Fan verstarb noch am Abend des Spiels

Doch die Hoffnung währte nur kurz: Wie Eintracht Frankfurt am Dienstag (7. April 2026) offiziell mitteilte, verstarb der 87-jährige Fan noch am selben Abend im Krankenhaus. Trotz der zunächst erfolgreichen Wiederbelebung sei er „im weiteren Verlauf nicht mehr zu stabilisieren“ gewesen.

Der Mann war seit vielen Jahren Vereinsmitglied und Dauerkarteninhaber bei der Eintracht. „Die Eintrachtfamilie ist tief betrübt. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den betroffenen Angehörigen und Freunden“, heißt es in der Stellungnahme des Klubs.

Gleichzeitig dankte Eintracht Frankfurt den Rettungskräften für ihren engagierten, wenngleich letztlich vergeblichen Einsatz. Ausdrücklich lobte der Verein auch das Verhalten beider Fanlager: Sowohl die Frankfurter als auch die Kölner Fans hatten den Support sofort und ohne Aufforderung eingestellt und damit ein „sensibles Gespür“ für die Tragik der Situation bewiesen. Bereits während der Partie hatte sich der Stadionsprecher bei beiden Fanszenen für den respektvollen Umgang bedankt.