Seit Lukas Podolski wurde kein Spieler beim 1. FC Köln derart im Rampenlicht wie Said El Mala. Was rät der Weltmeister dem FC-Talent?
„Das ist unglaubwürdig“Podolski vermeidet Ratschlag an El Mala im „Kölner Treff“

Lukas Podolski sprach im „Kölner Treff“ auch über seinen Herzensverein.
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Said El Mala (19) war noch nicht auf der Welt, als Lukas Podolski (40) in seiner Debüt-Saison die Anhänger des 1. FC Köln regelmäßig begeisterte. Rund zwei Jahrzehnte danach ist ein vergleichbarer Rummel um den jungen Offensiv-Akteur aus Köln entstanden.
Die enorme Beachtung rechtfertigt El Mala durch exzellente Scorer-Statistiken. Schon in seiner ersten Spielzeit in der Bundesliga wird er mit vielen Spitzenvereinen in Verbindung gebracht. Kein Wunder also, dass am Freitag (6. März 2026) in der WDR-Talkshow „Kölner Treff“ das Thema aufkam: Was würde Podolski seinem FC-Erben für die Karriere raten?
Podolski hofft aus Fan-Sicht auf Millionenregen für den 1. FC Köln
Der 130-fache Nationalspieler erreichte in seiner Karriere viele Erfolge, darunter den Weltmeistertitel 2014, den deutschen Meistertitel 2008 sowie diverse Pokalerfolge. Moderator Micky Beisenherz (48) wollte daher wissen: „Du kennst das ein bisschen, wie das ist, wenn man sehr jung einen großen Hype erfährt. Was würdest du ihm raten?“
Zuerst hielt sich Podolski mit einer genauen Antwort zurück und erwiderte lediglich: „Einfach drauflos!“ Ähnlich wie Instinktspieler El Mala auf dem Spielfeld seinen Fähigkeiten vertraut und nicht übermäßig grübelt, sollte er seine berufliche Zukunft ebenfalls nicht zu sehr durchdenken.
Beisenherz hakte nach, ob El Mala, ähnlich wie Podolski seinerzeit, bereits früh in seiner Laufbahn einen Wechsel zum FC Bayern anstreben sollte. Daraufhin bekräftigte der Weltmeister aus Köln seine klare Position.
Podolski führte aus, dass El Mala seinen Weg ohne übermäßige Ratschläge von außen beschreiten solle: „Es ist halt auch eine andere Generation. Ich bin keiner, der Leuten gerne sagt: Mach die Sachen, die ich früher gemacht habe, dann wirst du Profi. Das ist unglaubwürdig. Jeder muss seinen Weg finden, die Zeiten sind anders.“
Man könne außerdem seinen persönlichen Werdegang als junger Mensch nicht mit dem aktuellen Niveau der Ausbildung von Nachwuchsfußballern gleichsetzen, sagte Podolski abschließend. Daher halte er sich mit Ratschlägen für die Talentgeneration von heute zurück. (red)
