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Umstellungen in Berlin trotz 5:0René Wagner will seine Mannschaft verändern

Der FC-Trainer lässt die Aufstellung für das zweite Duell mit den Köpenickern bewusst offen und fordert frischen Konkurrenzkampf

Nach der 5:0-Gala im DFB-Pokal gegen den 1. FC Union Berlin steht der 1. FC Köln vor der Herausforderung, den Schwung in den Bundesliga-Alltag mitzunehmen. Wer jedoch glaubt, Cheftrainer René Wagner schicke im Ligaduell am Sonntag (1.30 Uhr) an der Alten Försterei allein wegen des jüngsten Erfolgs die identische Elf auf den Rasen, täuscht sich. Trotz des Siegs kündigt der Kölner Coach taktisch begründete Anpassungen an und setzt auf den neu entfachten Konkurrenzkampf am Geißbockheim.

Die Spieler aus dem Pokal haben zwar an ihrem Status gearbeitet. Doch nichts steht fest. „Ich glaube, viele Jungs haben sich das Recht erarbeitet, dass es jetzt schwerer wird, sie rauszunehmen – einfach durch so eine Leistung. Aber das gehört auch dazu. Am Ende haben wir im Training schon wieder gemerkt, dass Spieler, die sich vorher etwas sicherer gefühlt haben, heute ein bisschen mehr Gas geben mussten, weil sie gemerkt haben: Okay, da ist vielleicht ein anderer Spieler auf meiner Position, der auch gut spielt. Und das ist genau der Wettkampf, den wir im Kader brauchen. Wenn alle Jungs Gas geben und alle frisch sind, dann haben wir die Qual der Wahl.“

Neuer Konkurrenzkampf im Training

Weil die Spieler aus der zweiten Reihe im Training vehement Druck ausüben, sieht sich das Trainerteam nicht gezwungen, die erfolgreiche Mannschaft einfach noch einmal auflaufen zu lassen. Die finale Entscheidung über die Aufstellung fällt erst nach den abschließenden Eindrücken der Trainingswoche. Der Trainer formuliert die personelle Situation vor der Reise nach Berlin pragmatisch: „Es wird Anpassungen geben für Union, weil wir glauben, dass da ein paar andere Sachen wichtiger sind in dem Spiel. Wir sind noch nicht ganz fertig mit der Startaufstellung", stellt er fest. (red)