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„Saison ist für ihn beendet“Offensiv-Option Terrier bricht in Leverkusen weg

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Behandlung von Martin Terrier im Spiel von Bayer Leverkusen.

Martin Terrier verletzte sich im Heidenheim-Gastspiel von Bayer Leverkusen am Oberschenkel.

Bayer Leverkusen muss im Saisonendspurt auf Martin Terrier verzichten. Gegen Wolfsburg kehren aber zwei andere zuletzt verletzte Spieler zurück.

Offensivspieler Martin Terrier wird Bayer Leverkusen in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. „Die Saison ist für ihn beendet“, sagte sein Trainer Kasper Hjulmand vor der Partie gegen den VfL Wolfsburg an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Der Franzose hatte sich beim Remis gegen den 1. FC Heidenheim vor der Länderspielpause eine Muskelverletzung im rechten hinteren Oberschenkel zugezogen.

Leverkusen seit fünf Pflichtspielen ohne Sieg

Auch für Jarell Quansah kommt ein Einsatz gegen Wolfsburg noch zu früh. Beim Abwehrspieler besteht jedoch Hoffnung auf eine Rückkehr im Spiel gegen Borussia Dortmund in der kommenden Woche, sagte Hjulmand.

Dagegen kann Leverkusen wieder auf Loïc Badé bauen, der nach seiner Muskelverletzung eine Option für Kader und Startelf ist. Auch Eliesse Ben Seghir steht nach überstandener Sprunggelenksverletzung wieder zur Verfügung.

Nach zuletzt durchwachsenen Leistungen und fünf sieglosen Pflichtspielen in Serie möchte Leverkusen gegen den abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg wieder zurück in die Spur finden.

„Wir haben Fehler gemacht und das auch analysiert“, betonte Hjulmand. „Jetzt geht es los mit normalen Wochen und wir können die nächsten Wochen arbeiten. Es ist wichtig, dass wir ein bisschen enger und ein bisschen präziser in unserer Verteidigung arbeiten.“

Druck auf seine Person verspürt der Coach trotz der zuletzt durchwachsenen Ergebnisse nicht. „Es geht nicht um meine Person. Die Mannschaft ist das Wichtigste“, sagte der Däne.

Er arbeite „zu 100 Prozent fokussiert“ an den Dingen, die er beeinflussen könne, und akzeptiere zugleich, was außerhalb seines Einflusses liege. Für den Saisonendspurt gibt er die Richtung klar vor: „Wir freuen uns, die letzten Spiele zu attackieren“, betonte Hjulmand. (dpa)