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Comeback eines ChampionsSerena Williams siegt bei Rückkehr nach fast vier Jahren

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Queen's Club Tennis WTA-Tour

Rückt in London wieder ins Rampenlicht: Serena Williams.

Nach fast vier Jahren Pause feiert Serena Williams mit 44 ein siegreiches Comeback. Was plant die Tennis-Legende nun?

Nach fast vierjähriger Abwesenheit kehrt Tennis-Ikone Serena Williams auf den Platz zurück und siegt prompt. Was sind die Pläne der 44-Jährigen?

Serena Williams (44) hat nach einer Unterbrechung von beinahe vier Jahren ihre Rückkehr auf den Tennisplatz vollzogen. Im Londoner Queen's Club war die Amerikanerin im Doppel an der Seite von Victoria Mboko (19) aus Kanada erfolgreich. Ihre Gegnerinnen Nicole Melichar-Martinez (USA) und Erin Routliffe (Neuseeland) bezwangen sie mit 7:6 (7:2) und 6:2. Das Match wurde von ihrer Familie, einschließlich ihrer Töchter Olympia (8) und Adira (2), von der Tribüne aus mitverfolgt.

Die Performance der Sportlerin sorgte in der Sportwelt für Furore. „Die GOAT ist zurück“, äußerte US-Skistar Lindsey Vonn, die das Spiel als Besucherin beobachtete. Vonn bezog sich auf den Ausdruck „The Greatest of all times“, die Größte aller Zeiten. Bei ihrer Wiederkehr wurde Williams mit stehenden Ovationen und kräftigem Beifall begrüßt.

Williams' Selbstkritik nach Sieg über topgesetztes Duo

Der Erfolg ist beachtlich, denn ihre Kontrahentinnen waren an dritter Position der Setzliste geführt. Routliffe hat zweimal die US Open im Doppel gewonnen, während Melichar-Martinez bereits in zwei Grand-Slam-Endspielen stand.

Williams benotete ihre eigene Darbietung zunächst mit „C-“, zeigte sich im Anschluss jedoch milder gestimmt. „Wenn man alle Faktoren berücksichtigt, ist die Rückkehr auf Rasen wohl nicht gerade der einfachste Belag“, äußerte sie. „Rasen, vier Jahre. Insgesamt finde ich, dass es ganz ordentlich war.“ Sie beendete die Erstrundenpartie mit zwei Assen sowie einem Aufschlagwinner.

Ihre 19 Jahre alte Partnerin Mboko war sichtlich angetan. „Da war dieser eine Schlag von dir, weißt du noch? Du warst in Bewegung, hast eine Rückhand gespielt, und ich dachte nur: ‚Oh mein Gott, die hat's drauf!‘“

Comeback nach langer Auszeit und Geburt des zweiten Kindes

Ihr letztes Spiel hatte Serena Williams im Spätsommer 2022 bei den US Open absolviert, als sie in Runde drei gegen die Australierin Ajla Tomljanovic unterlag. Etwa ein Jahr danach brachte sie ihr zweites Kind zur Welt. „Die Serena-Williams-Dynastie ist noch nicht vorbei“, teilten die Organisatoren des Turniers in Queens mit.

Auf die Frage nach den Motiven für ihre Rückkehr antwortete die zweifache Mutter scherzhaft: „Ich hatte nicht Besseres zu tun. Ich war es leid, zu Hause rumzusitzen.“ Ein formelles Ende ihrer Karriere hatte sie bei ihrem Abschied von den US Open nie erklärt. Mutmaßungen über ein Comeback kursierten seit Monaten, verstärkt seit ihrer Aufnahme in den internationalen Dopingkontrollpool im Februar.

Die nächsten Schritte für Serena Williams

Der Eurosport-Experte Boris Becker äußerte sich positiv zur Rückkehr: „Es ist schön zu sehen, dass die frühere Weltranglistenerste die Lust und Leidenschaft an unserem Sport nicht verliert. Ich bin mal gespannt, ob es vielleicht der nächste Schritt zu einer Einzel-Teilnahme ist – vielleicht in Wimbledon oder bei den US Open.“

Zuerst ist für Williams in der kommenden Woche ein Doppel-Einsatz in Berlin geplant. Ob sie Ende Juni auch beim Grand-Slam-Event in Wimbledon teilnehmen wird, ließ sie offen. „Ich nehme jeden Tag, wie er kommt“, sagte sie. „Ich habe noch ein bisschen Zeit, mich zu entscheiden.“

Mit Mboko hat sie im Queen's Club nun das Viertelfinale erreicht. Dort warten die deutsche Spielerin Laura Siegemund und die Kanadierin Leylah Fernandez. Die Begeisterung ihrer Töchter über den ersten Sieg hielt sich laut Williams in Grenzen: „Adira wollte in den Spielzeugladen gehen, und Olympia wollte wissen, was es zum Abendessen gibt“, erzählte sie mit einem Schmunzeln. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.