Die Frage haben sich beim FC zuletzt alle gestellt: Ist Said El Mala (20) im neuen Kader von Bundestrainer Jürgen Klopp (59) dabei? Bleibt der FC-Youngster A-Nationalspieler oder muss er sich erst einmal weiter bei der U21 seine Sporen verdienen?
Jetzt herrscht Klarheit: Am Donnerstag (5. November 2026) verkündete Klopp sein letztes Aufgebot für dieses Jahr und erklärte dabei auch: El Mala ist im DFB-Kader.
Jürgen Klopp nominiert seinen neuen Kader
„Said ist Said. Ist wie bei Felix Nmecha: Man kann sich alles Mögliche noch vorstellen, was da noch alles kommt in der Zukunft. Er spielt in Köln eine leicht angepasste Position. Einem Jungen, der das Spielfeld nur aus einer Position gesehen hat, tut es sicher gut, das Spielfeld auch aus einer anderen Perspektive zu sehen, um dann den Fußball-IQ zu erhöhen. Das ist bei Said jetzt der Fall und das ist gut“, sagte der Bundestrainer über den Kölner.
In den ersten vier Spielen Ende September und Anfang Oktober 2026 hatte Klopp sich erst einmal einen ausgiebigen Überblick verschafft und experimentiert. Sein XXL-Kader umfasste zum Start seiner Zeit als Bundestrainer 44 Spieler.
Nach dem 1:1 in Amsterdam gegen die Niederlande und dem 0:1 gegen Griechenland in Augsburg kam dann auch Kölns El Mala zu seinem DFB-Debüt. Said durfte beim 2:0 gegen Serbien in München ab der 46. Minute mitmischen und kam beim 0:0 in Thessaloniki gegen Griechenland ab der 63. Minute aufs Feld.
Die DFB-Mannschaft holte in der Nations-League nur fünf von zwölf möglichen Zählern. In der Tabelle der Gruppe rangiert Deutschland somit nur auf Platz 3. Tabellenführer sind die Niederlande mit acht Punkten vor den punktgleichen Griechen. Serbien liegt punktlos auf dem letzten Platz.
In den beiden kommenden Nations-League-Spielen in Belgrad gegen Serbien (13. November) und gegen die Niederlande in Berlin (16. November) sollte der Klopp-Fußball erfolgreicher sein, um das Viertelfinale zu erreichen.
Nach dem XXL-Kader entschied sich Klopp diesmal nur für 24 Spieler. Dabei stachen als Neuling der Gladbacher Wael Mohya (17) sowie Routinier Niclas Füllkrug (33) von Werder Bremen heraus.
El Mala will sich nach durchwachsenem DFB-Debüt steigern
El Mala hatte beim DFB ein durchwachsenes Debüt gefeiert. Der Bundestrainer war zufrieden und arbeitete intensiv mit dem jungen Kölner.
Nach den ersten Länderspielen hatte El Mala beim FC überzeugt. Im Derby gegen Borussia Mönchengladbach traf er zum 2:1‑Sieg. Und im Pokal steuert er beim 5:0 über Union Berlin einen Doppelpack bei. Beim 1:1 bei Union war er am ersten Tor seines Bruders Malek (21) beteiligt.
Klopp hatte im Vorfeld der Nominierung gesagt: „Wenn die Spieler beim nächsten Mal ankommen, wird die DFB-Nationalmannschafts-Fußball-Festplatte nicht leer sein. Wir müssen nicht bei null anfangen.“ (red)

