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Kommentar zur Eishockey-WM
Auf das DEB-Team wartet der Lieblingsgegner

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2 min
Jungstar J. J. Peterka beim Schuss.

Jungstar J. J. Peterka gehört mit neun Punkten zu den besten WM-Scorern der Vorrunde.

Das DEB-Team überzeugt mit Tempo und Scoring-Effizienz. Jetzt warten die Eidgenossen im WM-Vierelfinale.

Bevor Harold Kreis im Frühjahr Eishockey-Bundestrainer wurde, fand er ein paar fast poetische Worte für den neuen Job. Der 64-Jährige nannte ihn „eine großartige Aufgabe im Winter meiner Karriere“ und setzte für seine erste Bewährungsprobe, die WM in Tampere und Riga, die Viertelfinalteilnahme als Ziel. Sein Team hat diese Vorgabe nicht nur erfüllt, sondern sich dabei auch starke B-Noten verdient.

Den Start ins WM-Turnier mit den knappen Niederlagen gegen Schweden, Finnland und die USA beantworteten die DEB-Spieler nicht etwa mit Depression, sondern mit Coolness und teilweise überzeugenden Siegen gegen Dänemark, Österreich, Ungarn und Frankreich.

DEB-Team kann hohes Tempo mitgehen

Nicht nur mentale Stärke zeichnet die Auswahl aus, positiv fällt zudem auf, dass sie, anders als noch vor einigen Jahren, kein Problem mehr damit hat, hohes Tempo zu spielen. Mit einer Scoring-Effizienz von fast 14 Prozent liegt sie gar an der Spitze der Turnierstatistik. Jungstar J. J. Peterka gehört mit neun Punkten zu den besten WM-Scorern der Vorrunde, die Defensive um Kai Wissmann, Leon Gawanke und Moritz Seidler ist international konkurrenzfähig.

Und nun heißt der nächste Gegner auch noch Schweiz. Als die DEB-Auswahl 2021 und 2010 im WM-Viertelfinale auf die Eidgenossen traf, die nach den makellosen Darbietungen der Vorrunde schon „Weißes Ballett“ genannt werden, gewann sie die Duelle jeweils knapp.

Vor 13 Jahren war Kreis als Co-Trainer dabei, und wer weiß, wie weit er 2023, im Winter seiner Karriere, noch kommen kann. Sein Team hat sich jedenfalls als Team positioniert, gegen das niemand gern antreten möchte.