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Er macht Podolski zum ThemaBasler wird im „Doppelpass“ mit Goretzka-Sätzen konfrontiert

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Mario Basler bei einer Veranstaltung auf einer Bühne.

Mario Basler musste sich im Sport1-„Doppelpass“ für Sätze über Leon Goretzka erklären.

Mario Basler gerät im „Doppelpass“ wegen einer alten Goretzka-Wette in Bedrängnis und zieht einen Poldi-Vergleich.

In der Sendung „Doppelpass“ auf Sport1 wurde Mario Basler mit seinen Aussagen zu Leon Goretzka aus dem Jahr 2018 konfrontiert. Zur Verteidigung zog er dabei auch einen Vergleich mit Lukas Podolski heran.

Mario Basler (57) geriet sichtlich in die Defensive, als er mit rund acht Jahre alten Äußerungen konfrontiert wurde. Seine Erinnerung daran schien plötzlich wie ausgelöscht. Was war der Anlass? Leon Goretzka (31) brachte kürzlich eine alte Aussage von Basler zur Sprache. Es ging um seinen Transfer vom FC Schalke 04 zum FC Bayern München im Sommer 2018.

Sport1-„Doppelpass“: Basler entschuldigt sich

Im Januar 2018 war Basler als Gast in der Sendung Sport1-„Doppelpass“. Kurz nachdem der Goretzka-Transfer öffentlich gemacht wurde, äußerte er sich über den aus Bochum stammenden Spieler: „Ist der Junge mit 22 zufrieden, wenn er bei Bayern nur fünf Einsätze hat? Weil bei Bayern München gibt’s andere Granaten als Leon Goretzka.“

Peter Neururer (71) widersprach ihm in der Sendung damals. Er prognostizierte, Goretzka würde sich bei den Bayern einen Stammplatz sichern. Baslers Antwort darauf war: „Die Wette kannst du bei mir abgeben, dass er das nicht schafft.“

Was war das Ergebnis? Goretzka spielte schon in seiner Debütsaison für die Münchner 42 Mal. Dabei schoss er neun Tore und bereitete sieben weitere vor. Ganze 29 Mal gehörte er zur Startelf.

Vor seinem Abschied von den Bayern sprach Goretzka, dessen Vertrag Ende Juni ausläuft, in einem Interview über Baslers damalige Worte: „Ich erinnere mich an eine ‚Doppelpass‘-Sendung, in der Mario Basler und Peter Neururer eine Wette abgeschlossen haben. Basler meinte, dass ich keine fünf Spiele für Bayern machen werde – es sind dann ja doch ein paar mehr geworden. Ich weiß gar nicht, ob Peter Neururer seine Kisten Bier je bekommen hat.“

Dies diente als Vorlage für die „Doppelpass“-Ausgabe am Sonntag (3. Mai 2026). In der Talkrunde vertrat Basler den regulären Experten Stefan Effenberg (57). Als das Thema auf Goretzka kam, wirkte Basler auf seinem Stuhl sichtlich unwohl.

Die Co-Moderatorin Katharina Kleinfeldt (32) thematisierte Baslers Aussagen von 2018 direkt und zeigte den entsprechenden Ausschnitt erneut. Anschließend stellte sie Basler die Frage: „Wie sieht es aus mit den Wetteinsätzen für Peter Neururer, Mario?“

Dieser antwortete erst einmal, während das Publikum lachte: „Ich war gerade die letzten drei Minuten abgelenkt. Was war?“ Er fuhr fort: „Der Peter trinkt doch gar kein Bier, der trinkt doch nur Weinschorle. Ich kaufe ihm eine Kiste Wein. Ich kann mich wirklich nicht mehr daran erinnern, aber ich darf ja auch einmal falsch liegen in zehn Jahren.“

Anschließend versuchte der ehemalige Profispieler eine genauere Erklärung. Er erwähnte dabei auch FC-Legende Lukas Podolski (40): „Ich habe damals auch schon gesagt, es haben sich ja schon öfters auch mal gute Spieler bei den Bayern probiert, Podolski unter anderem und da hat es am Schluss nicht so funktioniert. Podolski hat ein paar Einsätze bei Bayern gehabt, war aber nie Stammspieler, musste dann ja auch wieder weg.“

Daraufhin forderte Moderator Florian König (58) Basler direkt auf: „Möchtest du dich bei Leon Goretzka für die Fehleinschätzung entschuldigen? Du kannst dich in die Kamera entschuldigen bei ihm.“

Zuerst brachte Basler nur ein knappes „Hallo“ hervor, bevor er sagte: „Ich habe damals die Aussage gemacht und habe auch geglaubt, wenn er vom FC Schalke nach Bayern kommt, dass der Schritt erstmal zu groß ist. Es ist doch super, dass er sich so entwickelt hat. Und ihr habt ja gehört, was ich jetzt seit ungefähr vier Jahren sage oder auch heute schon. Mir tut es leid, dass er nicht beim FC Bayern bleibt. Es tut mir richtig weh, dass er weg muss. Leon, natürlich entschuldige ich mich auch bei dir. Ich war damals nicht so überzeugt. Heute bin ich total von dir überzeugt. Schade, dass du weggehst vom FC Bayern.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.